Lese- und Rechtschreibschwächen beseitigen

Im LRS-Kurs fördern wir Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben.

Wer diesen Kurs besuchen darf, legen wir nach folgenden Kriterien fest:

– Ergebnisse eines standardisierten Testverfahrens

– Fehlerzahl und Schwerpunkte anhand des ersten Diktates und des ersten Aufsatzes

– Lesefähigkeit

– ggf. Gutachten der Grundschule

Im einstündigen Förderkurs pro Woche werden grundlegende Rechtschreibkapitel zusätzlich und begleitend zum Deutschunterricht vertieft. Besonderes Augenmerk gilt dabei z. B. dem Umgang mit der Lernbox, dem Verdeutlichen bestimmter Regeln mittels Piktogramme sowie dem Klatschen von Silben. Um eine möglichst hohe Rechtschreibsicherheit zu erwerben, werden verschiedene Lernkanäle aktiviert, um den jeweils unterschiedlichen Lerntypen gerecht zu werden. Unabdingbar für eine Minderung der Fehlerzahl ist systematisches Arbeiten, was sehr häufig erst jetzt durch ständige Kontrolle im kleinen Kreis vermittelt und erzielt wird.

Der Besuch des Förderkurses ist verpflichtend. Jedes Halbjahr entscheidet die Klassenkonferenz in Absprache mit dem Deutschlehrer, ob Nachteilsausgleich oder gar Notenschutz weiterhin erhalten bleiben sollen.

Schülerinnen und Schüler, die ebenfalls Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben haben, aber nicht am LRS-Kurs teilnehmen können, werden außerschulisch gefördert.

Kinder mit besonderem Förderbedarf erhalten einen Förderplan, der den Lernstand dokumentiert, Lernfortschritte und Förderbedarf benennt und als Orientierung für Eltern und Schüler gedacht ist.