Häufig gestellte Fragen zum Thema Notebook-Klassen

Häufig gestellte Fragen zum Thema Notebook-Klassen

Wird der gesamte Unterricht digitalisiert?

Natürlich nicht! Den gesamten mündlichen Bereich tangiert das Notebook quasi nicht, auch wenn hier – gerade in den Fremdsprachen – durch geeignete Videos oder Audios ein erheblicher methodischer Zuwachs entsteht. Die eigentlichen Stärken der Neuen Medien liegen jedoch im schriftlichen Bereich, aber auch hier gilt, dass das Gerät „mit Bedacht“ eingesetzt werden soll. Zusammen mit unserer Lernplattform und dem interaktiven Whiteboard wird jedoch auch für die SchülerInnen schnell der „Mehrwert“ des Notebooks sichtbar, gerade wenn es darum geht, das Lernen in der Schule mit dem Lernen zuhause zu vernetzen und beispielsweise Unterrichtsinhalte über Animationen und geeignete digitale Grafiken zu vertiefen. Aus der bisherigen Erfahrung können wir festhalten, dass das Arbeiten mit dem Notebook im Durchschnitt ca. 15 – 20% der gesamten Unterrichtszeit einnimmt.

Wann muss ich mich/mein Kind sich entscheiden?

Vor Ostern eines jeden Jahres veranstalten wir einen ausführlichen Informationsabend für die Eltern und Erziehungsberechtigten aller SchülerInnen der Jahrgangsstufe 6. An diesem Abend werden die möglichen Leasinggeräte vorgestellt und alle Fragen Ihrerseits beantwortet. Nach dem Informationsabend bekommen die Eltern über die „Ranzenpost“ dann ein Schreiben, auf welchem sie ihre definitive Entscheidung treffen. Dieses Schreiben geht dann über die Kinder zurück an den Klassenlehrer/die Klassenlehrerin.

Welche Kenntnisse muss ich/mein Kind mitbringen?

Kurz gesagt: Gar keine! Wir fangen bei null an. Jede Klasse bekommt nach der Auslieferung der Geräte nach den Herbstferien von einer Lehrkraft einen zweitägigen Einführungskurs, in welchem allen alles kleinschrittig erklärt wird. Auch im weiteren Verlauf werden wir Dir/Ihrem Kind ausreichend Zeit geben, dich/sich an das Arbeiten mit dem Notebook zu gewöhnen. Auch vorhergehende Tippkurse sind nicht nötig; da später täglich mit dem Gerät gearbeitet wird, steigt die Tippgeschwindigkeit automatisch rapide an. Die Teilnahme an der „10-Finger-AG“ wird empfohlen.

Wie viel kostet das Leasing eines Notebooks?

In jedem Jahr wird ein neues Modell der Fa. DELL von uns (vor allem) nach pädagogischen Gesichtspunkten ausgewählt. Dieses Modell wird dann den Eltern und SchülerInnen vorgestellt. Von einem „Netbook“ sind wir – in erster Linie durch den Willen vieler Eltern – wieder abgekommen und werden ab dem Schuljahr 2010/2011 wieder mit einem echten „Notebook“ anfangen. Die monatliche Rate dafür wird ca. 25 EUR/Monat (bei einer Laufzeit von 48 Monaten) bzw. ca. 35 EUR/Monat (bei einer Laufzeit von 36 Monaten) betragen. Für die Zukunft lassen sich aufgrund zu vieler Unsicherheiten keine Preise angeben. Sicher ist jedoch (wie in jedem Jahr), dass im Falle sozialer Härte von der Leasingfirma ein 50%iger Rabatt angeboten wird.

Kann ich das Notebook sofort bezahlen?

Aufgrund der Tatsache, dass die Gerätehersteller und Versicherer uns günstige Konditionen nur bei einer hohen Stückzahl anbieten, ist dies leider nicht möglich. Auch der Ersatz defekter Hardware über die vollen 48 (bzw. 36) Monate ist nur möglich im Rahmen eines Leasingvertrages. Zudem würde dies zu erheblichen Problemen mit der der lizenzierten Schulsoftware führen, da diese nicht auf Privatgeräten installiert werden darf.

Kommt die Einführung in der Jahrgangsstufe 7 nicht zu früh?

Ein wesentlicher Grund, warum wir damit anfangen, Schüler in der Jahrgangsstufe 7 mit einem persönlichen Notebook auszustatten, liegt in der großen Chance, Kinder mit Verantwortung und Acht  – sowie eng begleitet – an die Neuen Medien heranzuführen. Unter gewöhnlichen Umständen werden SchülerInnen ab einem gewissen Alter auf digitale Medien „losgelassen“ und in vielen Fällen geschieht dieser „Erstkontakt“ ausschließlich über Computerspiele oder soziale Netzwerke. Natürlich haben wir in unserer Schule z.B. auch „Cyber-Mobbing“-Fälle gehabt und wir werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch irgendwann wieder bekommen, jedoch: durch die persönlichen Notebooks, unseren Webfilter und z.B. unsere pädagogische Lernplattform eskalieren diese Fälle in aller Regel nicht so stark wie in der „freien“ Welt des Internets. Die Schüler lernen das „Schwimmen“ also sozusagen nicht im Ozean, sondern im Becken unter Aufsicht diverser „Bademeister“. Daher auch unsere Sicht der Notebooks als „Arbeitsmittel“, als Mittel zum Zweck der didaktisch-methodischen Neuerfahrung von Unterricht einerseits und der Persönlichkeitsbildung andererseits.

Kann ich mein eigenes/mein Kind sein eigenes Notebook mitbringen?

Nein, bis dato nicht und dies aus verschiedenen Gründen:

  1. Es besteht kein Schutz gegen Diebstahl oder Transportschäden.
  2. Viele Programme sind über die Schule lizensiert.
  3. Es ist kein zügiger Ersatz bei Hardwaredefekten möglich.
  4. Es ist keine schnelle Softwarewiederherstellung möglich.
  5. Die Problematik der Administrationsrechte.

Was darf ich/mein Kind auf dem Notebook installieren?

Die Geräte sind gedacht als reine schulische Arbeitsmittel. Damit dies auch in der Praxis so bleibt, geben wir Dir/Ihrem Kind keine Administrationsrechte. Somit ist es nur mit Umwegen möglich und überdies offiziell auch nicht gestattet, die Geräte als Spielzeug zu benutzen. Erlaubt ist es, z.B. eigene Fotos und/oder Lieder zu speichern; eigene Programme und Anwendungen hingegen können wir auf den Geräten nicht tolerieren. Jederzeit möglich ist es jedoch, temporäre Administrationsrechte zu erhalten, um beispielsweise einen Drucker oder eine private Lernsoftware installieren zu können. Nach erfolgter Installation werden diese Rechte dann wieder entzogen. Nach Ablauf der Leasingzeit bzw. mit dem Eintritt in die Oberstufe werden den SchülerInnen die vollen Administrationsrechte zurückgegeben.

Wie lange läuft der Vertrag?

Der Leasingvertrag läuft 36 bzw. 48 Monate, beginnt in der Jahrgangsstufe 7 (meist nach den Herbstferien) und läuft in der Jahrgangsstufe 9 bzw. 10 aus. Bei der 48-monatigen Variante findet im letzten Jahr kein Notebook-Unterricht im engeren Sinne mehr statt, da in der Oberstufe SchülerInnen mit und ohne Notebook zusammen unterrichtet werden.

Was ist während der Leasingdauer versichert?

Im Preis enthalten sind alle Schäden, die der Schüler/die Schülerin nicht mit Vorsatz oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. Sämtliche Gerätekomponenten (Bildschirm, Hauptplatine, Festplatte etc.) werden bei Bedarf getauscht. Auch eine Diebstahlversicherung ist im Preis enthalten. Bei einem selbst verschuldeten Verlust des Gerätes und bei einem Hardwareschaden, den nicht DELL zu verantworten hat, ist hierbei eine Selbstbeteiligung in Höhe von 50 EUR zu entrichten.

Wie läuft die Reparatur eines defekten Notebooks ab?

Sollte es sich um einen Fehler in der Software handeln, so wird der Rechner innerhalb von 60 – 120 Minuten „neu betankt“. Dies geschieht mit so genannten „Images“, die vollautomatisch den Ausgangszustand eines Rechners wiederherstellen. Die gesamte Schulsoftware wird auf diese Weise mühelos wieder erstellt, allerdings sind sämtliche individuellen Dateien nach der Neubetankung verloren, was bedeutet, dass die SchülerInnen – möglichst zweimal wöchentlich – ihre gesamten Schul- und sonstige Daten extern speichern müssen. Sollte ein Hardwarefehler vorliegen, so wird das Gerät von unserer ITA (Informationstechnische Assistenz) in Empfang genommen und eine Fehlerdiagnose erstellt. Das Gerät wird dann zum Kreis Bergstrasse gefahren und dort von einem Techniker repariert. Danach kommt es zurück zur Schule, wird dort evtl. noch neu betankt (s. oben) und dann wieder an den Schüler/die Schülerin ausgegeben. Sollte es sich hierbei um einen „normalen“ Schaden handeln, welcher nicht durch Vorsatz und/oder grobe Fahrlässigkeit entstanden ist, so beträgt die gesamte Reparaturzeit höchstens 14 Tage. Damit ein unterbrechungsfreies Arbeiten gewährleistet ist, wird dem Schüler/der Schülerin während der Reparaturzeit von uns ein Ersatzgerät ausgehändigt.

Welche Regeln gelten zuhause?

Drei für den gelingenden Prozess der Persönlichkeitsbildung jedes Heranwachsenden unabdingbare Voraussetzungen wird auch die Einführung persönlicher Notebooks nicht außer Kraft setzen können:

  1. Für die SchülerInnen: Lernen macht Mühe und ohne Schweiß geschieht im Gehirn auch mit einem eigenen Notebook gar nichts.
  2. Für die LehrerInnen: Guter Unterricht macht Mühe und der angemessene Unterricht z.B. mit dem interaktiven Whiteboard bedarf einer vollständigen Einführung neuer Techniken und Methoden.
  3. Für die Eltern und Erziehungsberechtigten: Die Mühe und Kleinarbeit der täglichen Erziehung mitsamt der lästigen Aufstellung fester Regeln sowie die Sanktionierung im Falle der Übertretung können und wollen wir Ihnen nicht abnehmen! Natürlich geben wir Ihnen – falls Sie dies benötigen sollten – entsprechende Tipps und Ratschläge z.B. wenn es darum geht, wie lange Ihr Kind zuhause vor dem Notebook sitzen sollte, aber die Verantwortung für das Wohl und Wehe in der „Beziehung“ zwischen Ihrem Kind und seinem Notebook verbleibt in Ihren Händen.

Was bringt das persönliche Notebook im Verbund mit „its learning“ und dem interaktiven Whiteboard?

Die großen Vorteile des Unterrichtens mit der Lernplattform einerseits und dem interaktiven Whiteboard als Ersatz für die Kreidetafel andererseits werden erst mit dem persönlichen Notebook eines jeden Schülers/einer jeden Schülerin massiv deutlich. Da die Schule nach dem Umbau/Neubau in jedem Unterrichtsraum ein interaktives Whiteboard zur Verfügung haben wird, können beispielsweise Unterrichtsinhalte allen SchülerInnen schnell und dauerhaft zur Verfügung gestellt werden und überdies können Arbeitsergebnisse der SchülerInnen bequem für alle sichtbar gemacht und methodisch variantenreich aufbereitet werden.

Was passiert, wenn ich/mein Kind die Schule verlassen muss?

Im Falle eines Schulwechsels läuft der abgeschlossene Leasinvertrag unverändert weiter. Lediglich die lizensierte Schulsoftware muss vom Rechner entfernt werden. Bis zum Ablauf der 48 (bzw. 36) Monate genießt Du/Ihr Kind weiterhin den vollen Versicherungsschutz bzw. die weltweite Garantie auf den kostenlosen Austausch defekter Teile.

Werden Ersatzrechner gestellt, wenn sich das eigene Gerät in Reparatur befindet?

Ja. Jede(r) Schüler(in) wird während der Reparaturzeit mit einem Ersatzgerät versorgt, damit ein unterbrechungsfreies Arbeiten garantiert ist.