Informationsveranstaltungen

Informationsveranstaltungen

Sie sind Eltern eines Kindes, das von einer Grundschule auf unser Gymnasium wechseln möchte?

Die nachfolgenden Informationen sind dafür gedacht, Ihnen einen kurzen Überblick zu vermitteln.

Informationsabend: 9.2.2012 ab 19.30 Uhr  (Eingangshalle der Schule)

Tag der offenen Tür: 11.02.2012   10.00 Uhr – 12.30 Uhr (Hauptgebäude)

Am Tag der offenen Tür öffnen wir  unsere neuen Räume, präsentierten Ergebnisse unserer Unterrichtsarbeit, stellten uns Ihren Fragen und geben Eltern und zukünftigen Schülern die Gelegenheit, etwas von unserer Schulatmosphäre wahrzunehmen.

Natürlich stehen wir Ihnen für weitere Informationen auch danach gerne telefonisch oder nach Terminvereinbarung persönlich zur Verfügung.

Auch wenn wir inzwischen schon Erfahrung mit der verkürzten Schulzeit haben und der erste Jahrgang inzwischen schon in der Oberstufe ist, sind wir uns dessen bewusst, dass unter diesem Aspekt sehr gute Beratung besonders wichtig ist. Ganz unabhängig davon, für welche Schule Ihre Entscheidung letztlich ausfällt, wünschen wir Ihnen, dass Sie den für Ihr Kind richtigen Weg finden.

Hier nun ein kleiner Überblick über unsere Schule:

Im Starkenburg-Gymnasium arbeiten fast 1.200 Schülerinnen und Schüler und über 100 Lehrkräfte miteinander. Die Schülerschaft kommt vor allem aus der Stadt Heppenheim mit ihren Stadt­teilen, aus Lorsch und den anderen Gemeinden des Rieds.

Die Schule ist aus allen Richtungen gut mit Linienbussen zu erreichen. Die Unterrichtsverteilung erfolgt am Starkenburg-Gymnasium im Allgemeinen entsprechend der gültigen Stundentafel für Gymnasien mit verkürztem gymnasialen Bildungsweg, die Sie wie auch die Lehrpläne der einzelnen Klassenstufen und alle anderen schulrechtlichen Vorgaben auf der Homepage des Hessischen Kultusministeriums unter „Schulrecht“ finden. Dass die Umstellung auf „G8“ bei uns, abgesehen von der insgesamt verstärkten Belastung, recht problemlos erfolgen konnte, lag sicher mit daran, dass wir schon frühzeitig als Schule mit Ganztagsangebot anerkannt wurden. Neben dem Unterricht ist somit ein Mittagessensangebot, eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften und Förderangeboten sowie eine pädagogische Mittags­betreuung gewährleistet.

Der umfassende Um- und Neubau unserer Schule ist schon sehr weit gediehen und wir unterrichten schon in den neuen Räumen, die uns optimale Unterrichtsbedingungen bieten. Bis Ende des Jahres 2012 sollen die restlichen Unterrichtsräume ebenfalls fertig sein.

Zum Erlernen von Fremdsprachen gibt es bei uns folgendes Angebot: Als erste Fremdsprache wird ab Klasse 5 für alle verbindlich Englisch unterrichtet; als zweite Pflichtfremdsprache ab Klas­se 6 stehen Latein oder Französisch zur Wahl. Später kann als Alternative zum Wahlunterricht als dritte Fremdsprache Latein, Französisch oder Russisch gewählt werden. Da diese Kurse bei aus­rei­chendem Interesse übergreifend auch für die Jahrgangsstufe 10 angeboten werden, kann dadurch bei ausreichender Teil­nehmerzahl auch in dieser Jahrgangsstufe mit einer dritten beziehungsweise sogar vierten Fremd­sprache begonnen werden. (Leider ist hier durch die Verkürzung der Schulzeit ein Rückgang der Anmeldungen zu verzeichnen). Auch bilinguale Unterrichtsangebote gibt es ab der 8. Klasse. Spanischkenntnisse können in einer Arbeitsgemeinschaft erworben werden.

Da wir das einzige Gymnasium der Stadt sind, versuchen wir, ein breites Spektrum an Bildungs­chancen zu eröffnen, um möglichst vielen Kindern und Jugendlichen ein ihren Interes­sens­schwer­punkten entsprechendes Angebot zu unterbreiten. So vielfältig wie die Interessen sind aber auch die Begabungen. Wir versuchen, sowohl Schwächen als auch Stärken unserer Schüler und Schülerinnen zu erkennen und ihnen die entsprechende Unterstützung zu geben. Vom Hes­sischen Kultusministerium haben wir deshalb schon seit langem das Gütesiegel für die Förderung besonders begabter Schüler und Schülerinnen zuerkannt bekommen. Entsprechende Angebote werden vor allem im Bereich der vielseitigen Arbeitsgemeinschaften gemacht. Ermutigung zur Teilnahme an Wettbewerben (Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Mathematik-Wettbewerb, Jugend musiziert, Jugend trainiert für Olympia, u.v.a.) gehört auch dazu. Unser Konzept wird kontinuierlich evaluiert und weiter ausgebaut.

Das Starkenburg-Gymnasium bietet vielfache Möglichkeiten zur eigenen Schwerpunktbildung, um individuellen Begabungen und Interessen gerecht zu werden. Dies kann zum Beispiel erfolgen

– durch die Wahl der Fremdsprachen ,

– durch Teilnahme am Notebook-Unterricht,

  • im Rahmen des Wahlunterrichts: Wenn keine 3. Fremdsprache gewählt wird, können in den Fächern der anderen Fachbereiche ergänzende und vertiefende Unterrichtsveran­stal­tungen gewählt werden (hierzu zählt auch bilingualer Unterricht),
  • in der Oberstufe durch die Kurswahl, vor allem durch die Wahl von Leistungsfächern und Profilbildungskursen,
  • durch die Wahl freiwilliger Arbeitsgemeinschaften,
  • durch den Besuch von Bläserklassen (bei ausreichender Anmeldezahl).

Unsere Aufmerksamkeit gilt aber auch den Schülerinnen und Schülern, die überwindbare Lernschwierigkeiten haben. Neben der Unterstützung im Unterricht bieten wir zum Beispiel Stützkurse und Maßnahmen zur Förderung von lese- und rechtschreibschwachen Kindern und von zweisprachig aufwachsenden Kindern, für die Deutsch die Zweitsprache ist, an. Leseförderung ist nicht erst seit der PISA-Studie ein Schwerpunkt unserer Schule. Dies zeigt unter anderem unsere Bücherei für die Sekundarstufe 1, die durch die engagierte Mitarbeit von Eltern getragen wird, und die neue Mediothek eröffnet ideale Möglichkeiten.

In Arbeitsgemeinschaften kann jeder sich ausprobieren und neue Talente entdecken, so beispielsweise in der Literatur- und Theatergruppe „LiZi“, im Orchester, in Chören und der Big-Band, in AGs für Sport, Chemie, in der Energie- und der Medien-AG, in Schach- und Trickfilm- sowie der Jahrbuch – AG, sowie der AG zur Pflege von Fließgewässern und anderen.

Die Bereitschaft und die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen werden entscheidend sein für den Lebenserfolg Ihrer Kinder. Dass alle das Lernen lernen, ist uns deshalb wichtig. Wir beginnen mit dem frühzeitigen Einüben von effektiven und zeitökonomischen Lernmethoden in der fünften Klasse mit dem Ziel, Selbständigkeit und Eigenverantwortung im Lernprozess zu fördern und setzen dies bis in die Oberstufe hinein mit Methoden- und Studientagen fort.

Sicher haben Sie schon davon gehört, dass wir einem sachkundigen und reflektierten Umgang mit den neuen Medien an unserer Schule einen besonderen Wert beimessen. Wir sind mit unserem medienpädagogischen Gesamtkonzept inzwischen eine der führenden Notebook-Schulen Deutschlands und Pilotschule des Kreises für Medienerziehung. In Kooperation mit dem Schulamt und dem Schulträger sowie einer IT-Firma nahmen wir mit sehr gutem an einem Comenius regio – Projekt mit den ent­sprechenden Institutionen in Norwegen teil, das auf gegenseitigen Austausch von Erfahrungen mit Notebook-Unterricht, dem Arbeiten mit einer Lernplattform und interaktiven Tafeln ausgerichtet ist. Im neuen Schulgebäude finden sie sich in jedem Klassenraum. Dieser Bereich der Schulentwicklung verläuft bewusst in enger Kooperation mit der Elternschaft, da er in besonderer Weise an Vertrauen und Abstimmung gebunden ist. Die Schüler und Schülerinnen, deren Eltern sie für diese Form des Unterrichts angemeldet haben, arbeiten ab der 7. Klasse mit eigenen Netbooks, die über den Schulträger geleast werden. Soweit dies die Ausstattung der Schule erlaubt, werden auch schuleigene Notebooks ergänzend dazu während des Unterrichts zur Verfügung gestellt.  Erste Einblicke in die Welt des Computers und seine Anwendungsmöglichkeiten erhalten die Schüler und Schülerinnen übrigens schon von der 5. Klasse an, da unsere Schule insgesamt über eine ausgezeichnete Ausstattung mit neuen Medien verfügt. Unser Bestreben ist es, die ’neuen Lernwelten‘ des Computers mit Bedacht einzusetzen und die klassischen Medien und Methoden in ihrer entscheidenden Bedeutung für das Lernen und die Bildung allgemein auch weiter zu betonen. Von besonderer Bedeutung ist uns dabei die pädagogische Begleitung hin zum ‚Computereinsatz mit Bedacht‘.

Das Starkenburg-Gymnasium legt großen Wert auf die Öffnung der Schule gegenüber dem enge­ren und weiteren Umfeld: Vorträge, Lesungen, Theateraufführungen, Konzerte, Zusammen­arbeit mit Vereinen und Institutionen (zum Beispiel Sportvereine, Musikschulen u.ä.) sind in unserem Schulleben wichtig, ebenso wie Lehrausflüge, Wandertage und Klassen- und Austauschfahrten.

Ein zweiwöchiges Betriebspraktikum vermittelt Einblicke in die Arbeitswelt und Anregungen für die spätere Berufswahl. In der Oberstufe vertiefen wir mit eigenen schulinternen Veranstaltungen das Angebot der Universitäten und des Arbeitsamts zur Berufsorientierung.

Der Intensivierung des Fremdsprachenerwerbs und der Horizonterweiterung allgemein dient der seit drei Jahrzehnten durchgeführte Schüleraustausch mit unseren Partnerschulen in Le Chesnay, Frankreich, (Klasse 8). Nach West-Bend (Wisconsin, USA) können unsere Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 10 im Rahmen eines Austauschprogramms fahren. Die Russisch-Fachschaft hat einen Austausch mit einer neuen Partnerschule in St. Petersburg ins Leben gerufen. Ein individuell ausgerichteter Austausch mit Belfort/Frankreich und Oslo/Norwegen kann ebenfalls gewählt werden. Die Jugendlichen wohnen dabei jeweils in den Familien ihrer Austauschpartner und lernen auf diese Weise Land und Leute wie auch Lebens- und Denkgewohnheiten in besonderer Weise kennen.

Im Rahmen unserer Comenius-Projekte stehen wir in enger Verbindung zu Partnerschulen in wechselnden Ländern Europas.

Zu den Grundschulen unseres Einzugsgebietes pflegen wir gute Kontakte. Durch den wechselseitigen Informationsfluss zwischen den Lehrkräften der Grundschulen und den Klassenlehrern der 5. Klassen kann die Unterrichts- und Erziehungsarbeit abgestimmt und der Übergang zum Gymnasium für die Kinder erleichtert werden.

Ein Begrüßungsfest am ersten Schultag erleichtert den Anfang an der neuen Schule und fördert den Kontakt der Eltern untereinander und ihre nähere Bekanntschaft mit der Schulgemeinde, denn auf die gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrerkollegium legen wir großen Wert.

In unserer Schulkultur hat sich die Schulgemeinde auf partnerschaftlich-demokratische Formen des Umgangs und der gemeinsamen Arbeit verständigt. Alle sind gehalten, ihren Anteil zur Umsetzung beizutragen. Denn nur durch ein vertrauensvolles Miteinander kann die Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen gelingen. Alle Eltern sind herzlich eingeladen, mit ihren Ideen und ihrem Können, die Schule bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Wir hoffen, dass wir Sie neugierig machen konnten auf unsere Schule. Kommen Sie doch einfach zu unseren Informationsver­anstaltungen und fragen Sie uns persönlich, was Sie sonst noch wissen wollen!

Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen!

OStDn Elin Ganter                                                                  StD Karl-Heinz Diedrich