Schüleraustauch mit St Petersburg

Schüleraustauch mit St Petersburg

„Piter“ zeigt sich von seiner schönsten Seite

Russischschüler des Starkenburg-Gymnasiums beim Schüleraustausch in Sankt Petersburg

Schon zum zweiten Mal hatte eine Gruppe von vierzehn Russischschülern des Starkenburg-Gymnasiums zusammen mit ihren Russischlehrerinnen Frau Busse und Frau Vogel die Gelegenheit, die russische Partnerschule in St. Peterburg zu besuchen. In einer ereignisreichen Woche erlebten die Schüler die russische Kultur und herzliche Gastfreundschaft in ihren Gastfamilien. Die Millionenstadt im Norden Russlands bot vielfältige Möglichkeiten sie zu Fuß, mit der Metro und dem Schiff zu erkunden. Die Partnerschule hatte für die deutschen Besucher ein sehr abwechslungsreiches Programm bereitgestellt. Die Kulturmetropole überraschte und beeindruckte sowohl mit prachtvollen Sakralbauten wie der Blutskirche, der Kasaner und der Isaaks-Kathedrale. Daneben entdeckten die Schüler berühmte Gemälde und Kunstexponate aus den verschiedensten Epochen und Ländern in den prunkvollen Räumen des Winterpalastes, der weltweit als Eremitage bekannt ist. Zwischen den Besichtigungen hatte man in den weitläufigen Parks in der Stadt Gelegenheit sich zu erholen und bei einer Schifffahrt auf den Flüssen und Kanälen das „Venedig des Nordens“ zu genießen. Zwei Ausflüge führten die Gruppe zu den Zarenresidenzen in der näheren Umgebung, nach Peterhof und zum Katharinenpalast in Puschkin, auch bekannt als Zarskoje Selo. Im Katharinenpalast konnten die Schüler unter anderem eine Nachbildung des weltberühmten Bernsteinzimmers bewundern.

Die deutschen Schüler hatten ihre russischen Austauschpartner bereits im Mai beim Besuch  der russischen Schüler in Heppenheim kennen gelernt. Sie waren schon im Vorfeld auf das Leben in einer russischen Familie sehr gespannt. Die Aufnahme in eine Familie erleichterte ihnen das Eintauchen in eine unbekannte Kultur und ermunterte sie, ihre Russischkenntnisse auszuprobieren. Ihre Partner beherrschten die deutsche Sprache bereits gut, da die Schule No. 605 (russische Schulen haben in der Regel keinen Namen, sondern eine Nummer) eine Schule mit Schwerpunkt Deutsch ist und dort bereits ab der ersten Klasse Deutsch gelernt wird.

In der gemeinsamen Woche wurden Freundschaften vertieft und Verständnis für einander geweckt. Besonders nachhaltig ist den deutschen Schülern die sprichwörtliche russische Gastfreundschaft in Erinnerung geblieben.