Erfolgreiche Teilnehmer: Florian Ebert, Markus Graber, Felix Kettenbeil, Lukas Menzel und Oliver Schall

Erfolgreiche Teilnehmer: Florian Ebert, Markus Graber, Felix Kettenbeil, Lukas Menzel und Oliver Schall

Die Intel Leibniz Challenge ist ein seit 2007 jährlich stattfindender Wettbewerb für naturwissenschaftlich, insbesondere informatisch und elektrotechnisch interessierte Schüler_innen. In Teams aus bis zu fünf Personen werden über einen Zeitraum von jeweils ca. einem Monat vier Mal in Folge Aufgaben gelöst. Hierzu in die jeweiligen Themengebiete hineingearbeitet und die weitgreifenden Ausarbeitung hochgeladen.

Wir, fünf Schüler des Starkenburg-Gymnasiums, haben uns im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „FB3-Forum“ im letzten Halbjahr mit dem Wettbewerb beschäftigt. Innerhalb der vier Monate, über die der Wettbewerb sich erstreckt hat, haben wir gemeinsam Lösungen erarbeitet. Hierbei haben wir uns nicht nur Wissen angeeignet, sondern auch praktischen Umgang mit Schaltungen vertieft, teils auch erlernt. Zudem haben wir das gemeinsame Teamwork verbessern können.

 

Wenn spezifisches Wissen schon vorhanden war, konnte eine Aufgabe von der jeweiligen Person übernommen werden, was beispielsweise beim praktischen Arbeiten mit dem von uns zusammengesteckten und nicht trivialen Stromkreis von Vorteil war.
Jedes Jahr gibt es bestimmte Themen, das diesjährige  lautete „Mikroprozessoren“. Damit befanden wir uns auf unerschlossenem Territorium. Doch in der ersten Aufgabe wurden Grundlagen erklärt oder abgefragt, sodass sich hier hineingearbeitet werden konnte, und mit der Zeit bildeten wir unsere Aufgabenverteilungen und wiesen einander bestimmte Recherchen, Rechnungen oder Ausarbeitungen von Ideen zu, die wir am Ende sammelten und gemeinsam besahen. Am Ende ließ sich auf dem Bildschirm durch den programmierten Mirkoprozessor ein „4 Gewinnt“-Spiel spielen.

Bei der diesjährigen Challenge gab es 1024 Teilnahmen und hiervon ca. 500 Teams, die bis zum Schluss dabei blieben. Einige Zeit nach der Abgabefrist gab es immer die Ergebnisse für die einzelne Gruppe zur Einsicht; und wir schlugen uns gut!

So sehr es uns doch ärgert, mit 132,15 von 136 Punkten „nur“ den 19. Platz gemacht zu haben, zeigt es doch, dass wir eine reelle Chance hatten. Mit ein wenig mehr Genauigkeit beim Arbeiten hätten wir auch einen Preis gewinnen können (die Zweitplatzierten hatten bspw. 134 Punkte). Dennoch waren wir auf der Abschlussveranstaltung in Hannover und haben neben kleinen Vorträgen und der Preisvergabe auch die Ergebnisse anderer sehen können.
Vielleicht nehmen wir nächstes Jahr wieder teil und sind ein bisschen sorgfältiger beim Überprüfen unserer Lösungen, dann wird es mit dem Gewinn auch etwas. Doch da das auch dieses Jahr nicht unser Anspruch war, wird sich zeigen, ob wir das während des Abiturs tatsächlich durchziehen werden.