Besinnlich in die Weihnachtszeit – Literatur- und Kammermusikabend

Besinnlich in die Weihnachtszeit – Literatur- und Kammermusikabend

10. Dezember 2012

Einstimmung in die Weihnachtszeit: Daniel Mitsch, der am Donnerstag abend den Literatur- und Kammermusikabend am Heppenheimer Starkenburg-Gymnasium mit dem türkischen Marsch von Wolfgang Amadeus Mozart eröffnete.

Foto: U.a. Lutz Igiel

Einstimmung in die Weihnachtszeit: Daniel Mitsch, der am Donnerstag abend den Literatur- und Kammermusikabend am Heppenheimer Starkenburg-Gymnasium mit dem türkischen Marsch von Wolfgang Amadeus Mozart eröffnete. Die Deutsch- und Musiklehrerin Janine Stahljans hatte die Veranstaltung organisiert und war auch dafür verantwortlich, dass der Musiksaal der Schule schön mit Kerzen und Blumen, passend zum Nikolaustag, geschmückt war. Lehrer hatten ihre Schüler gefragt, ob nicht der ein oder andere Lust hatte eine Geschichte oder ein Lied zu schreiben und dann vor Publikum zu präsentieren. Den Abend eröffnete Daniel Mitsch, der wie schon bei der Talentschau der Schule den türkischen Marsch von Wolfgang Amadeus Mozart spielte. Der Fünftklässler Noah Bangert brachte mit einer Nikolausgeschichte die Zuhörer zum schmunzeln, vier Mädchen spielten auf ihren Querflöten Weihnachtslieder. Weiter ging es mit Theresa Bender und Luzie Roth, die beide Kurzgeschichten zum Thema „Zukunft“ vorlasen. Verfasst wurden die Texte für einen Wettbewerb der Sparkassenstiftung. Im Wechsel lasen dann Vera Benyr, Nele Arnold und Hannah Patsch (11. Jahrgangsstufe) ihre ebenfalls selbstverfassten Prosatexte zu verschiedenen Themen. Die Geschichten handelten von Fernweh, Hoffnung und Tod. Zwischendurch spielte die 17-jährige Anne Bub drei Lieder und sang dazu, so auch das bekannte Stück „8 Days A Week“ von den Beatles, was beim Publikum sehr gut ankam. Besonders positiv fiel auch Isabel Schranz (17 Jahre) mit einem selbstkomponierten Lied auf, welches sie auf dem Klavier vorspielte und dazu sang. Die Melodie des Stückes war sehr eingängig, wunderschön aber auch traurig. Begeistert waren die Zuhörer vor allem von dem klaren Sopran der Sängerin. Entstanden ist das Lied während der Projektwoche des Gymnasiums im Sommer. Um dem Ruf einer Medienschule gerecht zu werden, wurde bei der Darbietung des Musik-Leistungskurses des diesjährigen Abiturjahrgangs das „Smartboard“ im Musiksaal eingebunden. Insgesamt wurden drei verschiedene Musikvideos zu Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ gezeigt. Zwei davon waren von Schülern der 9. Jahrgangsstufe gedreht und bearbeitet worden. Durch die hinterlegte Musik wirkten die Videos sehr authentisch. Die Schüler des Leistungskurses, unter der Leitung von Bernhard Godbersen, spielten dann passend nach den jeweiligen Videos kurze Melodien mit dem Klavier, Flöten, Trommeln einem Cello und einer Gitarre. So gelang eine gute Mischung zwischen Medium und Live-Musik. Gegen Ende des Programmes zeigte Julian Kräutner (17 Jahre) sein musikalisches Talent mit dem anspruchsvollen Klavierstück „Cis-Moll-Prélude“ von Sergej Rachmaninow und erntete dafür viel Applaus. Mit den letzten Tönen flüchtete Schulleiterin Elin Ganter aus dem Raum, nur um Janine Stahljans als Dank für ihr Engagement einen großen Blumenstrauß zu überreichen. Weiter bedankte sie sich bei den anwesenden Lehrern, die ihre Schüler auf den Abend vorbereitet hatten. Ganter betonte, wie froh sie sei, dass sich die Jugendlichen auch außerschulisch engagieren und weiterentwickeln. Sie ist der Meinung, dass der Literatur- und Kammermusikabend eine perfekte Gelegenheit war zu zeigen was die Schüler können.

(c) Starkenburger Echo