Seilspringen macht den Schülern viel Spaß

Seilspringen macht den Schülern viel Spaß

Gesundheit – Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ der Deutschen Herzstiftung ist zu Gast am Starkenburg-Gymnasium.

Koordination ist beim Seilspringen gefragt, wenn mehrere Schüler gleichzeitig hüpfen sollen. Die Klasse 5b am Starkenburg-Gymnasium nahm am Projekt „Skipping Hearts“ der Herzstiftung teil.

Die Sportlehrerin der Klasse 5b, Franka Südbeck, wurde über ihre Mutter, eine Grundschullehrerin, aufmerksam auf das Projekt. „Eigentlich ist dieser Kurs für Grundschüler konzipiert“, erläuterte Sportstudent Ronny Steinbrück von der Herzstiftung. Um Kinder zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die Deutsche Herzstiftung das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ ins Leben gerufen. Den Kindern wird eine sportliche Form des Seilspringens vermittelt – auf neudeutsch heißt dies „Rope Skipping“.

Die 5b war von Beginn an mit viel Spaß bei der Sache. Weil die langen Seile nicht ausreichten, wurden kurzerhand andere Seile miteinander verknotet und schon konnte es losgehen.Vergleichsweise einfach war es, mit beiden Füßen durch das Seil zu springen. Auf einem Bein war dies schon schwieriger. Noch eine Stufe toller war es, das rechte Bein nach vorne ausgestreckt zu halten und nur auf dem linken Bein durch das Seil zu springen. Am meisten Spaß hatten die Schüler beim gemeinsamen Seilspringen zu zweit, dritt oder viert. Rojda, Murat-Can, Kira und Dominik hatten richtig Freude daran. Denn auch zu zweit durch ein Seil zu springen, während es von zwei Mitspielern geschlagen wird, ist nicht einfach. Die Springer müssen relativ dicht beieinanderstehen, um an der tiefsten Stelle hochzuschnellen. Ansonsten verheddert sich garantiert einer mit den Füßen.

Nachdem die zwei Unterrichtsstunden zu Ende gegangen waren, waren die meisten Schüler erschöpft, dennoch strahlten sie über das ganze Gesicht. Einige wollten gar nicht mehr aufhören. Südbeck gab ihren Schülern noch einen Tipp mit auf dem Weg. „Beim Turnverein in Sonderbach wird Rope Skipping angeboten. Dort hat auch Fabian Fischer mit dem Rope Skipping begonnen. Heute gehört er zu den besten Rope Skippern der Welt“, erklärte sie den Schülern. „Aber“, fügte Südbeck hinzu, „ihr könnt auch einfach zu Hause im Garten oder auf einem Spielplatz gemeinsam oder alleine seilspringen.“

Echo-Online 20.03.2013