LiZi-Aufführung – Vorverkauf läuft

LiZi-Aufführung – Vorverkauf läuft

Am 21.06., 22.06., 24.06. und 25.06 jeweils um 19.30 Uhr findet die diesjährige LiZi-Aufführung in unserer Aula statt.

„NEW YORK“ – ein „gefährliches Pflaster“, ein Häusermeer voll von Lasterhöhlen und Verbrecherschlupfwinkeln. Das wahre Sündenbabel. Doch mittendrin in Brooklyn – eine Oase des Friedens: das alte Haus der Schwestern Brewster.
Die Teestunden von Abby und Martha Brewster sind berühmt. Ihre Quittenmarmelade, ihre Kekse und ihre Gastfreundschaft nicht minder. Ein wahres Labsal aber ist ihr Holunderbeerwein.
Der Pfarrer und die Polizisten der Gegend genießen die Gegenwart der frommen und liebenswerten alten Damen, die sich voller Hingabe um ihren verrückten Neffen Teddy kümmern, der sich in seinem Wahn für  Präsident Roosevelt hält. Auch ihr zweiter Neffe, der Filmkritiker  Mortimer Brewster, und Elaine Harper, die Schwester des Pfarrers aus der Nachbarschaft, haben hier ihr Glück gefunden.
Alles scheint friedlich und ruhig – doch eines Abends durchstöbert Mortimer auf der Suche nach dem Manuskript seiner letzten Filmkritik zufällig die Sitztruhe seiner Tanten und macht dabei eine furchtbare Entdeckung, die ihm fast den Verstand raubt.
Als dann auch noch das Schwarze Schaf der Familie auftaucht, Mortimers und Teddys lange verschollen geglaubter Bruder Jonathan – in Begleitung der exaltierten Miss Kowalczyk und der ominösen Ärztin Frau Dr. Einstein – verwandelt sich die vermeintliche Idylle in einen wahren Albtraum.

„ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN“ gilt als die erfolgreichste  Kriminalkomödie aller Zeiten, ein „Evergreen“ des Schwarzen Humors. Das Theaterstück des amerikanischen Autors Joseph Kesselring feierte 1941 am New Yorker Broadway Premiere. Es war der Beginn eines Welterfolgs.
Auch der 1944 erschienene gleichnamige Kinofilm des berühmten Regisseurs Frank Capra wurde ein Kassenschlager. In der Rolle des Mortimer Brewster brillierte der unglaubliche Gary Grant mit seiner atemberaubenden „Mimik des Entsetzens“.

„INSZENIERUNG“ LiZi wagt sich, nach den eher ernsten und düsteren Stücken der beiden letzten Jahre, 2013 an eine Neuinszenierung des „Komödien-Klassikers“. Diesmal darf gelacht werden.
Unsere Inszenierung will aber nicht nur unterhalten, sondern verweist bewusst auf die Rezeptionsgeschichte des Stückes, wobei die Bezüge zum Hollywood-Kino eine wesentliche Rolle spielen.
So wurde aus dem Theaterkritiker Mortimer Brewster ein Filmkritiker. Und die Figur der „Sugar“ Kowalczyk (so heißt Marilyn Monroe in dem Hollywood-Film „Manche mögen’s heiß“) haben wir neu erfunden. Der gesamte Text  dieser Bühnenfigur ist ausschließlich aus Dialogen und Monologen von Marilyn Monroe  zusammengesetzt. Die Tanzeinlagen lassen an Fred Astaire und Ginger Rogers denken. Lt. Marlowe bildet schließlich das „Alter Ego“ von Humphrey Bogart.
Auch musikalisch bleiben wir den 40er Jahren verbunden. Unsere Inszenierung ist nicht nur eine Hommage an Hollywoods “Schwarze Serie“, sondern auch an die „Legenden des Swing“: Benny Goodman, Duke Ellington und Count Basie.
Ihre Musik verbindet die Szenen und entwirft das Zeitkolorit für einen hoffentlich vergnüglichen Abend.

Aufführungsdauer: ca. 2 1/2 Stunden (Pause nach dem 1. Akt)

Die Aufführung wird für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 empfohlen.