U18-Wahlen in der Starkenburg-Projektwoche

U18-Wahlen in der Starkenburg-Projektwoche

Eine Woche lang fuchsten sich 13 Schülerinnen und Schüler der Klassen neun bis zwölf  in die Bundestagswahl 2013 ein. Woher beziehe ich meine Informationen? Wie bilde ich meine Meinung? Welche Position vertrete ich zum Mindestlohn, dem Euro, Bildung und der NSA-Affäre? Und welche Sichtweisen haben hierzu die Direktkanditaten des Kreises Bergstraße Dr. Michael Meister (CDU) und Christine Lambrecht (SPD)? Was sagen die unterschiedichen Parteiprogramme dazu?  Diese und andere Fragen diskutierten die Jugendlichen untereinander und mit den Abgeordneten. Einer Meinung war man sich hier selten.

Als ausgebildete Wahlhelfer informierten die Projektteilnehmenden zahlreiche Schülerinnen und Schüler und animierten diese ihre Stimme bei der U18-Wahl am 13. September abzugeben. Knapp 500 Jugendliche gaben ihre Stimmen in der selbstgebastelten Schokoladen- und Autowahlurne ab. Die Wählerschaft setzte sich aus „Starkenbürgern und Starkenbürgerinnen“ sowie LFSlerinnen zusammen. Nach unserem Ergebnis hat die CDU am meisten Stimmen mit insgesamt 149 (29,49%) vor den GRÜNEN mit 116 (23,43%) und der SPD mit 103 (20,81%). Die FDP hat den Einzug in den Bundestag knapp mit 25 Stimmen und 5,05% geschafft. Die PIRATEN sind im Gegenzug deutlicher vertreten: mit 56 Kreuzen haben sie mehr als ein Zehntel der WählerInnen auf ihre Seite.

Deutlich mehr als die Hälfte der Beteiligten waren Mädchen, was auch kein Wunder ist. Schließlich war das Wahllokal einen Vormittag in der Liebfrauenschule (LFS), dem katholischen Mädchengymnasium in Bensheim und einige Stunden im Starkenburg Gymnasium Heppenheim geöffnet. Auch wenn in der Diskussion unter einigen Jugendlichen im Projekt ein Wahlalter ab 16 Anklang fand, waren diese bei unserer U18 Wahl nur mit knapp 13% vertreten. Allerdings wissen wir nicht, wie alt die 155 „Stimmen“ waren, die ihr Alter nicht angegeben haben.

(C) Ein Beitrag von „das Haus am Maiberg“ vom 13.09.13