Ausflug in das Museumszentrum Lorsch

Ausflug in das Museumszentrum Lorsch

Am Montag, den 9.12.13, machten wir, also die Klasse 7c, einen Ausflug ins Museumszentrum Lorsch. Morgens trafen wir uns am Heppenheimer Bahnhof, um mit dem Zug nach Lorsch zu fahren. Etwas später waren wir auch schon da. Wir gingen zu Fuß zum Kloster, warteten dort auf unsere Führerin und gingen ins Museum. Dort erfuhren wir alles über Nonnen und Mönche, von ihrer Arbeit bis hin zu ihrer „eigenen“ Stadt. Davon möchten wir euch jetzt ein bisschen erzählen:
Mönche und Nonnen durften nicht miteinander reden oder zusammenleben. Wer ein Kloster betritt, muss sein ganzes Leben im Kloster verbringen bis zu seinem Tod. Sie weihten ihr Leben dem Dienst an Gott. Die Mönche mussten alle Kutten tragen, auch wenn sie schliefen und im Winter hatten sie Kutten, die mit Fell gefüttert waren. Mönche, die schon ihr Gelübde abgelegt hatten, mussten sich eine Tonsur schneiden lassen. Sie haben versprochen, arm, ehelos und gehorsam zu Leben sowie dem Kloster für immer treu zu bleiben. Alle Mönche schliefen zusammen in einem Schlafraum. Leider existiert das Kloster Lorsch nicht mehr, nur noch die Königshalle ist erhalten geblieben, da das Kloster durch einen Brand zerstört wurde. Die meisten Klöster wurden von Königen, Herzögen und Grafen gegründet. Die Mönche und Nonnen lebten in ihrer „eigenen“ Stadt, denn das Kloster war fast so groß wie eine ganze Stadt. Das Kloster war von einer Mauer von der eigentlichen Stadt abgetrennt und war für Fremde unzugänglich. Mönche haben Bücher durch abschreiben vervielfältigt und haben die Initialen mit ihren selbst hergestellten Farben verziert und ausgeschmückt.
Wir erfuhren noch mehr, zum Beispiel wie man in der früheren Zeit im Mittelalter lebte, was zum Schreiben gebraucht wurde und wie man schrieb, was von den alten Büchern erhalten geblieben ist, wie man die Farben herstellte und noch vieles mehr. Nach unserer Führung schrieben wir noch mit Federn unsere eigene „Urkunde“ und verzierten sie mit den verschiedenen Farben, die aus Käfern oder Steinen hergestellt wurden. Am Ende machten wir noch eine Führung durch die Königshalle, schauten uns dort die Malereien an den Wänden an und erfuhren, für was das Kloster damals gebraucht wurde. Mittags waren wir dann fertig mit dem Ausflug und gingen zurück zum Lorscher Bahnhof, um dann wieder nach Heppenheim zu fahren und dann nach Hause zu gehen.

Von Jessika Grebe und Annika Scherm, 7c