Jugendliche setzen sich gestalterisch  mit Europa auseinander

Jugendliche setzen sich gestalterisch mit Europa auseinander

Wie sieht unsere europäische Zukunft aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich Schüler und Schülerinnen aus 28 EU-Mitgliedsstaaten im Rahmen des „61. Europäischen Wettbewerbs“. Unter den 10 000 hessischen Teilnehmern zeigten auch mehrere Klassen des Starkenburg-Gymnasiums ihren Willen, Europa mitzugestalten.

Mit großem Eifer und Erfolg wurden Filme erstellt, fotografiert, gezeichnet und gemalt.  Ein besonders pfiffiger  Film von Luise Rohr und Lisa Gräsel erfreute bei der Preisverleihung am vergangenen Freitag das Publikum. Mit flottem Strich gezeichnet verdeutlicht der Trickfilm die Problematik der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Europa. Einfühlsam und dennoch humorvoll zeigen die Schülerinnen den Spagat einer jungen Mutter zwischen Kindern und Arbeitsplatz. Mehrere Lösungsmöglichkeiten wie beispielsweise das Einbeziehen der Generation der Großeltern oder die KiTa werden angesprochen.  Für das Video erhielten Luise und Lisa eine von 31 Auszeichnungen, die insgesamt an das Starkenburg-Gymnasium gingen: Mit Bundespreisen wurden Ronja Fischer, Marius Emig und Marvin Backes (Jgst. 10) ausgezeichnet. Letzterer gewann einen Kunstworkshop, den er gleich zu Beginn der Ferien antritt. Landespreise erhielten Theresa Antes (Jgst.5), Lara-Victoria Junge und Anna Reis (beide Jgst. 7) sowie Gideon Romani, Jana Gölz, Kathrin Jobst, Jana Kohl, Elena Kohl und Francine Mayer.   Zusätzliche wurden weitere 17 Anerkennungspreise vergeben. Der Kreisvorsitzende der Europa-Union, Herr Freudenberger,  betonte, der Schulleiter Herr Zotz könne sehr stolz auf die Leistungen der Schüler sein. Mit diesen freuten sich auch die betreuenden Lehrkräfte, Frau Interthal, Frau Schrader und Herr von Studnitz, welche die Teilnahme am Wettbewerb in den Kunstunterricht integriert hatten.

Die Preisverleihung stellte noch einen krönenden Abschluss des Schuljahres kurz vor der Ausgabe der Zeugnisse dar. Herr Freudenberger war wie jedes Jahr mit zahlreichen Urkunden und Sachpreisen für die Gewinner an die Schule gekommen, nachdem er in den vergangenen Wochen bereits weitere Schulen des Kreises besucht hatte. Er betonte, dass durch den Wettbewerb das Interesse an Europa gestützt werden solle.