Doppeljubiläum 2015 – 2016

Doppeljubiläum 2015 – 2016

Doppeljubiläum 2015 – 2016: Polyphone Wahrheit und dialogisches Denken in der jüdischen Religionsphilosophie des 20. Jahrhunderts zum 50. Todestag von Martin Buber

Vortrag von Prof. Dr. Christian Wiese, Martin-Buber-Professur für jüdische Religionsphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Die Frage, wie monotheistische Religionen konstruktiv mit der Vielstimmigkeit religiöser Wahrheitsansprüche umgehen können, beschäftigt jüdisches Denken seit der Aufklärung und ist auch für die Gegenwart pluralistischer Gesellschaften von besonderer Bedeutung. Ausgehend vom Dialogdenken Martin Bubers, der sich – neben Leo Baeck und Franz Rosenzweig – vor der Shoah am intensivsten mit der Frage des religiösen Dialogs zwischen Judentum und Christentum befasst hat, spürt der Vortrag anderen Entwürfen religionsphilosophischer Reflexion über religiöse Vielfalt und Differenz im 20. Jahrhundert nach. Im Vordergrund stehen dabei amerikanisch-jüdische Denker wie Abraham J. Heschel oder Irving Greenberg, die sich profiliert zum religiösen Pluralismus geäußert haben.

Christian Wiese ist seit 2010 Inhaber der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seine Forschungsgebiete liegen im Bereich der modernen jüdischen Geistes- und Kulturgeschichte und der jüdisch-christlichen Beziehungen.

Prof. Dr. Christian Wiese

Martin-Buber-Professur fuer Juedische Religionsphilosophie

Dekan des FB 06 Ev. Theologie

Geschaeftsfuehrender Direktor des Instituts fuer Religionsphilosophie

 

Quelle: http://www.kreis-bergstrasse.de/magazin/artikel.php?artikel=5012&menuid=290&topmenu=56