Die Fachschaft Französisch des Starkenburg-Gymnasiums freut sich über muttersprachliche Verstärkung

Die Fachschaft Französisch des Starkenburg-Gymnasiums freut sich über muttersprachliche Verstärkung

Es ist ein ganz besonderes Jahr für die Fachschaft Französisch: Nicht nur der Austausch mit dem Collège Charles Péguy in der Partnerstadt Le Chesnay feiert sein 40-jähriges Jubiläum, sondern auch die Bewerbung um eine französische Fremdsprachenassistentin war erfolgreich: Die 27- jährige und aus Grenoble stammende Cyrielle Chavigny Bertrand unterstützt seit Anfang Oktober und bis zum Ende des Schuljahres 2015/16 die Fachschaft Französisch in ihren vielfältigen Aktivitäten. So bereichert Frau Chavigny Bertrand, deren Einsatz an der Schule von der Französisch-Lehrerin Birgit Krauth betreut wird, das laufende Programm in diesem Jahr mit drei zusätzlichen Arbeitsgemeinschaften: „Spielerischer Einstieg in die französische Sprache“ für die Klassen 5 und 6, „Vorbereitung auf den diesjährigen Schüleraustausch“ für die Klasse 8 sowie „Französisches Theater“ für die Klassen 7 bis 9. Außerdem begleitet  sie verschiedene Lerngruppen als Muttersprachlerin in ihrem Französischunterricht.

Frau Chavigny Bertrand  hat in Frankreich französische Literatur und Kunstgeschichte studiert, bereits als Lehrerin und als Kulturführerin (Schwerpunkt mittelalterliche Kunst) gearbeitet und freut sich darauf, ihre Sprache und Kultur mit den Schülerinnen und Schülern zu teilen. Eine Fremdsprachenassistentin mit diesem Erfahrungsschatz für die Schule gewinnen zu können, ist ein Glücksfall für das Starkenburg-Gymnasium, werden doch jährlich nur etwa 60 Assistenten in Hessen den Schulen zugewiesen. Zu den Zielen des bilateralen Austauschprogramms gehört die Förderung der sprachlichen und landeskundlichen Kenntnisse der Französisch-Lernenden durch die Begegnung mit Muttersprachlern, aber umgekehrt auch, den jeweiligen Assistenzkräften einen vertiefenden Einblick in Sprache und Kultur des Gastlandes als auch in das Erziehungswesen und die Unterrichtsmethoden zu gewähren. Kenntnisse und Erfahrungen, die die Assistenzkräfte wiederum an ihre eigenen Schülerinnen und Schüler im Heimatland weitergeben können. Auch Frau Bertrand Chavigny wird in diesem Sinne hoffentlich von ihrem Jahr in Deutschland profitieren, sie lernt erst seit zwei Jahren Deutsch und möchte u.a. gerne ihre Sprachkenntnisse verbessern.