Abschied von drei Leistungsträgern

Abschied von drei Leistungsträgern

STARKENBURG-GYMNASIUM Lehrer Charlotte Wick, Rolf Nothnagel und Hausmeister Karl-Heinz Kollerer in Pension

HEPPENHEIM – (e). Das Starkenburg-Gymnasium hat in einer kleinen Feierstunde Hausmeister Karl-Heinz Kollerer und die Lehrer Charlotte Wick und Rolf Nothnagel verabschiedet.

Hausmeister Karl-Heinz Kollerer kam 1999 an das Starkenburg-Gymnasium. Er ist gelernter Mechaniker und Werkzeugmacher. Die zunehmende Bürokratie machte ihm zuletzt zu schaffen. Früher habe man Probleme auf „dem kleinen Dienstweg“ erledigt. Heute müsse man zunächst ein Ticket lösen. Für einen „klassisch“ ausgebildeten Handwerker sei das gewöhnungsbedürftig. Schulleiter Bernhard Zotz unterstützte in einem Redebeitrag Kollerers Vision einer autonomen Schule. Herausforderungen würden vor Ort erkannt und gelöst.

Junge Kollegen bewundern Dynamik

Oberstudienrätin Charlotte Wick unterrichtete seit 1. August 1998 am Starkenburg-Gymnasium Chemie, Biologie und Physik. Sie kam vom Peter-Petersen-Gymnasium in Mannheim. Nach einem Studium in Karlsruhe verbrachte sie die Referendariatszeit in Heidelberg. In Heppenheim wurde sie aufgrund ihrer hervorragenden Arbeit in der Hochbegabtenförderung im April 2006 zur Oberstudienrätin ernannt. Das entsprechende Gütesiegel des hessischen Kultusministeriums verdanke die Schule der Kollegin Wick, lobte Zotz. Das Starkenburg-Gymnasium verliere mit ihr eine äußerst engagierte und im Kollegium und bei den Schülern hoch geschätzte Kollegin. „Das Wort von Frau Wick hatte Gewicht. Bis zum letzten Arbeitstag übernahm sie Verantwortung“, betonte Zotz. Junge Kollegen hätten ihre Dynamik bewundert. Über die Dienstzeit hinaus engagierte sie sich viele Jahre im Förderverein des Starkenburg-Gymnasiums.

Ein Urgestein des Starkenburg-Gymnasiums ist Studiendirektor Rolf Nothnagel, der Mathematik, Physik und Informatik unterrichtete. Er war seit September 1978 an der Schule und hat dort auch das Referendariat absolviert. 1981 wurde er Fachleiter mit erziehungs- und gesellschaftswissenschaftlichem Arbeitsschwerpunkt am Studienseminar Bensheim. Daneben unterrichtete er weiter am Starkenburg-Gymnasium, wo er später auch Fachleiter für Informatik wurde.

Zwei Jahre war er am Zentrum für Mathematik in Bensheim tätig. In IT-Fragen sei er eine große Unterstützung für die Kollegen gewesen, lobte Zotz. Kollerer war für deren Fortbildung verantwortlich und mitbeteiligt bei der Umgestaltung des Starkenburg-Gymnasiums zu einer Medienschule. Mit der Pensionierung verlasse er die hessische Bergstraße und übersiedle in eine andere Weinbauregion nach Landau in der Pfalz.

(c) Echo-Online 04.02.2016