„Blind Date with a book“: Lesenacht der Klasse 7a

„Blind Date with a book“: Lesenacht der Klasse 7a

Die Nacht vom 19. auf den 20. Februar verbrachten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a des Starkenburg-Gymnasiums einmal nicht zu Hause, sondern in der Schule, genauer gesagt inmitten von Tausenden Büchern in der Mediothek.
Begonnen wurde der Abend mit einem gemeinsamen Abendessen in der Mensa, zu dem die Eltern ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Buffet zusammengestellt hatten. Während die meisten Schülerinnen und Schüler viel zu aufgeregt waren, um zu essen, und stattdessen schnell wieder durch die Schule tobten, hatten die Eltern Gelegenheit, sich zwanglos mit der Klassenlehrerin Susanne Kubitza und der Bibliothekarin Corinna Müller, die das Event gemeinsam organisiert hatten, auszutauschen. Aufgeräumt war dank vieler helfender Hände sehr schnell, so dass das eigentliche „Leseprogramm“ starten konnte. Doch zunächst ging es noch hoch in die Mediothek, wo sich alle ihr Nachtlager einrichteten, um später gemütlich schmökern zu können.
Dann trafen sich alle wieder unten im ViB, der Schülerbücherei „Very Important Book“, denn dort waren sie zu einem „Blind Date with a Book“ eingeladen. Corinna Müller hatte in mühevoller Arbeit 30 Bücher so verpackt, dass weder das Cover, noch Titel oder Autor erkennbar waren. Lediglich eine Buchnummer war noch zu sehen. Dann hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, jeweils 5 Minuten ein Buch anzulesen und sich wenige Stichworte zu machen, um nichts Wichtiges zu vergessen. Im Anschluss haben dann alle kurz ihre 4 Bücher vorgestellt und maximal 4 Sterne (in Salzteig gebacken) vergeben, je nachdem, wie ihnen die Bücher gefallen haben. Diese konnten sie beliebig auf ihre 4 Bücher verteilen. Erst am Ende durften die Bücher ausgepackt werden und manchmal war dabei die Überraschung groß. Einige Leseratten haben aber auch schnell Bücher erkannt, wie z.B. „Hobbit“ oder „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Das Gewinnerbuch, also das mit den meisten Sternen, war „Faust“ – allerdings nicht in der Originalversion von Goethe, sondern als Comic. Das hat es den Schülerinnen und Schülern wirklich angetan und einige wollten es gleich ausleihen.
Nach diesem „Blind Date“ hatten schließlich alle noch viel Zeit, in Ruhe Bücher auszuwählen, die sie dann mit auf ihr Matratzenlager nehmen konnten. Dort wurde dann endlich gemütlich mit Leselampe gelesen. Dabei kam aber, wie nicht anders zu erwarten, auch der Spaß nicht zu kurz. Es wurde viel gelacht, hin- und hergerutscht und es dauerte noch sehr, sehr lange, bis die letzten schließlich gegen 4 Uhr morgens tatsächlich auch mal einschliefen. Am nächsten Morgen wurden alle gegen 8 Uhr abgeholt. Das Wochenende über konnten sich die Schülerinnen und Schüler nun von den „Lesestrapazen“ ausruhen.