„Fragt uns – wir sind die Letzten“

„Fragt uns – wir sind die Letzten“

Erinnerungen für die Zukunft
SchülerInnen des 10er Jahrgangs des Starkenburg-Gymnasiums sprechen mit KZ-und Gettoüberlebenden

Sie waren in den Konzentrationslagern Auschwitz, Sachsenhausen und Dautmergen oder im Ghetto Sambor. Sie waren gerade erwachsen oder noch Kinder. Einer von ihnen wurde im KZ Auschwitz geboren.
Drei Frauen und drei Männer aus Polen – heute zwischen 71 und 95 Jahren alt – sind auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks und des Bistums Mainz in dieser Woche zu Gast in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Höchst im Odenwald.
Am Mittwoch, dem 22. Juni 2016, begegneten sie mehr als 100 SchülerInnen des 10er Jahrgangs am Heppenheimer Starkenburg-Gymnasium und ihren Religions- und Ethik-LehrerInnen.
Die ZeitzeugInnen berichteten von ihren Erfahrungen aus dieser Zeit des Leidens unter dem Nazi-Terror und beantworteten die Fragen der SchülerInnen. Diese schrecklichen Erlebnisse haben die SchülerInnen sehr beeindruckt – weit mehr als dies im üblichen Geschichtsunterricht möglich ist.
Mit ihren Berichten aus jener Zeit wollen die ZeitzeugInnen die mahnende Erinnerung wach halten und die Jugendlichen für den Einsatz für eine friedliche Zukunft ohne Hass,Rassismus und Diskriminierung gewinnen. Bei vielen SchülerInnen ist ihnen dies gelungen.