Vielfalt erwünscht

Vielfalt erwünscht

INTERKULTURELLE WOCHE Starkenburg-Gymnasium eröffnet Veranstaltungsreihe mit Musik, Texten und einem Kunstwerk

Einen Tag bevor die bundesweite Interkulturelle Woche offiziell startete, eröffnete das Starkenburg-Gymnasium in Heppenheim die Veranstaltungsreihe auf lokaler Ebene.

Die Religions- und Ethik-Kurse der Jahrgangsstufe 6 versammelten sich dazu in der großen Eingangshalle. Fachbereichsleiterin Christiane Wüstner begrüßte als Vertretung der Stadt Heppenheim Christoph Zahn, Erster Stadtrat und langjähriges Magistratsmitglied, sowie Anja Ostrowski, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Heppenheim und Hauptorganisatorin der Interkulturellen Woche.

Nach einem Eingangslied, vorgetragen von Mitgliedern des Profilbildungskurses Musik unter Leitung von Sophia Brumby, verdeutlichte Christiane Wüstner in einem interaktiven Spiel die Vielfalt der Gesellschaft, die sich auch in der Schülerschaft abbildet. Wüstner betonte, dass diese Vielfalt erwünscht ist und wies am Beispiel des NS-Regimes in der deutschen Geschichte und dem des Assad-Regimes in Syrien auf die grausamen Folgen einer verengten Weltanschauung hin. Ein gutes Zusammenleben in der Vielfalt setze Toleranz voraus und erfordere manchmal auch den Mut, nein zu sagen, wenn Unrecht im unmittelbaren Umfeld geschehe. Diese Botschaft vermittelte auch Ena Tissen, Klasse 6 e, in einem eindrücklich vorgelesenen Text über „Die Grenzen der Toleranz“. Im Anschluss stellten Oberstudienrat Axel von Studnitz und Heide Wagner ein Kunstwerk vor, das im Rahmen der Ganztagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern der Unterstufe sowie zwei Kunstkursen der Oberstufe unter Leitung von Christine Interthal und Axel von Studnitz angefertigt worden war: Circa sechzig Tonfiguren strecken die Hände aus und bilden so einen großen Kreis rund um eine Weltkugel – ein Symbol für die Vielfalt und Schutzbedürftigkeit unserer Welt, die nur dann für Menschen lebenswert bleibt, wenn sie zusammenstehen und sich für ihren Erhalt einsetzen.

Publikum singt, schnipst und klatscht

Diese Botschaft wurde in dem Text „Wenn jeder eine Blume pflanzte“ bekräftigt, vorgetragen von Marie Spielhaupter, Klasse 6 c. Abschließend sang dann noch einmal der Chor das Lied „We are the World“, und Sophia Brumby lud auch das Publikum zum Singen, Schnipsen und Klatschen des Refrains ein.

Die Ausstellung wird während der Interkulturellen Woche in der Halle stehenbleiben und ist während der Öffnungszeiten der Schule auch der Öffentlichkeit zugänglich.