Auf nach Sankt Petersburg!

Auf nach Sankt Petersburg!

Vom 17. bis zum 24. September hatten dreizehn Russischschülerinnen und -schüler des Starkenburg-Gymnasiums die Gelegenheit, zusammen mit ihren Russischlehrerinnen Frau Vogel und Frau Busse sowie dem Schulleiter Herrn Zotz im Rahmen einer Austauschfahrt die russische Partnerschule in Sankt-Petersburg zu besuchen. Die Austauschfahrt steht allen Schülerinnen und Schülern offen, die am Starkenburg-Gymnasium Russisch als zweite oder dritte Fremdsprache lernen.
Mit der russischen Partnerschule – der Schule No. 605 in Sankt-Petersburg – besteht seit vielen Jahren ein enger freundschaftlicher Kontakt. Eine Schülergruppe der russischen Schule war Ende des letzten Schuljahres am Starkenburg-Gymnasium zu Gast. Diesen Besuch durften die Heppenheimer Schüler nun erwidern.
Der Besuch der russischen Partnerschule war für die deutschen Schülerinnen und Schüler ein beeindruckendes Erlebnis. Auf der achttägigen Austauschfahrt bot sich den Schülern auf vielfältige Weise die Gelegenheit, die russische Kultur kennen zu lernen: sei es beim Besuch des Unterrichts, dem Leben in der russischen Gastfamilie oder der Erkundung der Stadt zusammen mit den russischen Partnern. Auch ein umfangreiches Besichtigungsprogramm, das die russische Partnerschule für die Heppenheimer zusammengestellt hatte, durfte natürlich nicht fehlen. Neben der Besichtigung von berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt – wie der Eremitage und der Peter- und Paulfestung – führten zwei Ausflüge die Schülergruppe auch in die nähere Umgebung der Stadt – nach Peterhof und zu dem Katharinenpalast, der mit seiner Pracht beeindruckte. Einen weiteren kulturellen Höhepunkt bildete am vorletzten Abend der Besuch eines Konzertes in der Petersburger Innenstadt.
Neben den vielen neuen Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler sammeln konnten, war das Wichtigste, dass neue Freundschaften geknüpft wurden. Die Offenheit für die jeweils andere Kultur und das große Interesse an allem Neuen, das die Schülerinnen und Schüler beider Länder mitbrachten, machten den Austausch für alle Beteiligten zu einem Erlebnis, das noch lange nachwirken wird.