Motivierender Erstkontakt mit Muttersprachlern

Motivierender Erstkontakt mit Muttersprachlern

Besonders gespannt erwarteten die Siebtklässler des Starkenburg-Gymnasiums diesen Dienstag ihren Französischunterricht:  Sie konnten erstmals die Fremdsprache mit Muttersprachlern erproben.  Hierzu hatte die Französischlehrerin Frau Kubitza das „France Mobil“ eingeladen, eine Einrichtung der Deutsch-Französischen Institute, bei  der Franzosen deutschen  Schülern einen authentischen Erstkontakt  ermöglichen. Trotz Schnee kamen Marie Bauer und Hakim Benbadra pünktlich aus Mainz  angereist, um den Schülern in einem extra hierfür hergerichteten Klassenraum zu begegnen. Bereits durch einen großen Sitzkreis ohne Tische war die Unterrichtsstruktur aufgebrochen und auch im Folgenden gestalteten sich die Kennenlernspiele bewegt und fröhlich. Auf die Frage, wie es ihnen ginge, antworteten die Schüler der Klasse 7b von Frau Schrader ausnahmslos mit „Ça va super bien!“. Besser könnte die Antwort nicht ausfallen! Die Kommunikation gestaltete sich problemlos und die Schüler erweiterten ihren Wortschatz in motivierenden Sprachspielen. Die französischen Gäste waren begeistert vom Hörverstehensvermögen der Mädchen und Jungen. So erkannte doch manch ein Schüler ein gesuchtes Wort in aktuellen französischen Liedern, das selbst Monsieur Benbadra kaum herausgehört hatte. Auch fiel einigen Jugendlichen auf, dass kürzlich gelernte Sätze aus dem Französischbuch umgangssprachlich auch anders ausgedrückt werden. Auf diese Weise konnte Sprache lebendig erfahren werden. Ziele von Fremdsprachenunterricht – wie Verständigung und kultureller Austausch – wurden greifbar.

Insgesamt kamen vier Französischlerngruppen von Frau Kubitza, Frau Krauth, Frau Nowak und Frau Schrader in den Genuss der außergewöhnlichen Sprachstunde. Auch die Lehrerinnen empfanden die Begegnung als Bereicherung. Als Dankeschön erhielten die sympathischen Gäste einen guten Heppenheimer Wein und sicherlich wird dies nicht der letzte Besuch des „FranceMobil“ am Starkenburg-Gymnasium gewesen sein. Bereits in den vergangenen Schuljahren hatte die Fachschaft mehrmals die Begegnung organisiert, um SchülerInnen die Sprache unserer Nachbarländer Frankreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz noch näher zu bringen.

Den nächsten wichtigen Kontakt mit Franzosen erwartet die Siebtklässler bereits am Ende des Schuljahres in Straßburg. Hier treffen sie sich mit ihren französischen Briefpartnern aus Belfort und verbringen mit diesen und ihren Lehrerinnen gemeinsam einen Tag im Elsass. Das Selbstbewusstsein hierfür wurde durch das „France-Mobil“ bestimmt gestärkt.