Überzeugender Wortwettstreit in der Geschwister-Scholl-Schule Bensheim

Überzeugender Wortwettstreit in der Geschwister-Scholl-Schule Bensheim

Zwei Schülerinnen und zwei Schüler qualifizieren sich beim Regionalwettbewerb Jugend debattiert für die Landesebene

Mit anderen debattieren und dabei den eigenen Standpunkt überzeugend vertreten, das sind Kompetenzen, die im bundesweiten Schülerwettbewerb Jugend debattiert unter Beweis gestellt werden. „Zur Demokratieerziehung gehört unbedingt, mit sachlichen Argumenten eine Diskussion auszutragen“, so die Schulleiterin Dr. Angela Lüdtke bei ihrer Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Regionalverbund Bergstraße/Odenwald.

Im Regionalwettbewerb, der in der Geschwister-Scholl-Schule stattfand, wurden die besten Debattanten der fünf teilnehmenden Schulen aus dem Verbund ermittelt. Im Wettbewerb der Klassen 8 bis 10 gewann der 15jährige Lars Blümler von der Geschwister-Scholl-Schule, vor der 15 jährigen Sanna Ahmad vom Lessing Gymnasium Lampertheim. Sie vertraten ihre Positionen überzeugend zu der Frage, ob „die Bußgelder für Verschmutzungen des öffentlichen Raums angehoben werden“ sollen.

Als Teilnehmer des Starkenburg-Gymnasiums aus den Jahrgangsstufen E-Phase bis Q4 starteten Mareen Maisch und Daniel Lerch (E2). Daniel belegte einen souveränen 1. Platz im Wettbewerb der Sek II und hat sich dadurch für  ein mehrtägiges professionelles Rhetorik-Training und die nächste Runde auf Landesebene qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch!

Er siegte vor Clarissa Noe von der Marin-Luther-Schule in Rimbach. Ihr Debattenthema lautete: „Sollen in Stadt- und Gemeinderäten Jugendquoten eingeführt werden?“. Auch Regionalkoordinatorin Regine Jochmann-Munder freute sich über die Erfolge der Schülerinnen und Schüler „ Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich gut auf die Themen vorbereitet und ihre Nervosität super im Griff gehabt“.

In Jugend debattiert-Schulen debattieren Jugendliche regelmäßig aktuelle schulische und politische Streitfragen. In der Unterrichtsreihe Jugend debattiert verbessern sie nicht nur ihre Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit, sondern stärken durch Recherche-Übungen auch ihre Sachkenntnis und Überzeugungskraft. Im anschließenden Wettbewerb gilt es, die neu erworbenen Kompetenzen unter fairen Regeln einzusetzen.

Jochmann-Munder/Wü