„Fragt uns – wir sind die Letzten“

„Fragt uns – wir sind die Letzten“

Erinnerungen für die Zukunft

SchülerInnen des 10er Jahrgangs des Starkenburg-Gymnasiums sprechen mit KZ-und Gettoüberlebenden

Sie waren damals noch Kinder und waren doch in den Konzentrationslagern Auschwitz und Ravensbrück oder in den Lagern Pruszkow oder Potulice. Eine von ihnen überlebte in verschiedenen Verstecken den Holocaust.

Vier Frauen aus Polen – heute zwischen 77 und 84 Jahren alt – sind auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks und des Bistums Mainz in dieser Woche zu Gast in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Höchst im Odenwald.

Am Freitag, dem 10. März 2017, begegneten sie fast 90 SchülerInnen des 10er Jahrgangs am Heppenheimer Starkenburg-Gymnasium und ihren Religions- und Ethik-LehrerInnen.

Die ZeitzeugInnen berichteten von ihren Erfahrungen aus dieser Zeit des Leidens unter dem Nazi-Terror und beantworteten die Fragen der SchülerInnen. Diese schrecklichen Erlebnisse haben die SchülerInnen sehr beeindruckt – weit mehr als dies im üblichen  Geschichtsunterricht möglich ist.

Mit ihren Berichten aus jener Zeit wollen die ZeitzeugInnen die mahnende Erinnerung wach halten und die Jugendlichen für den Einsatz für eine friedliche Zukunft ohne Hass,Rassismus und Diskriminierung gewinnen. Bei vielen SchülerInnen ist ihnen dies gelungen.