Abschlussjahrgang 1952 des früheren Realgymnasiums kommt in Heppenheim zusammen

Abschlussjahrgang 1952 des früheren Realgymnasiums kommt in Heppenheim zusammen

HEPPENHEIM – (red). Im Jahr 1952 legten 21 Schüler am „Realgymnasium Heppenheim“, dem heutigen Starkenburg-Gymnasium, die Reifeprüfung ab. Das Schulgebäude stand damals an der Gräffstraße.

Die Abiturienten waren Klaus Allendorf, Barthel Bitsch, Ludwig Blum, Günther Brandt, Heinz Brümmer, Walter Helfert, Ruppert Helmling, Klaus Klingler, Erich Knapp, Burkhardt Kratz, Claus König, Willi Koob, Karl Niggul, Wolfgang Offer, Hubert Pfattheicher, Oskar Seidelmann, August Stöldt, Fred Vock, Helmut Walter, Erich Weber und Heinrich Weitzel. Alle bestanden die Prüfungen.

Klassenlehrerin war Studienrätin Emilie Streckfuß, die die Klasse in Mathematik und Chemie unterrichtete. Weitere Lehrkräfte, die sich bemühten, Wissen zu vermitteln, waren die Studienräte Schäfer (Deutsch), Dr. Friedrich (Englisch, Geschichte), Dr. Schmid (Latein und Kunstgeschichte), Lehmann (Französisch und Erdkunde), Kissel (Biologie), Wessel (Sozialkunde) und Oberstudiendirektor Dr. Hammer (Physik). Benefiziat Blüm (katholisch) und Pfarrer Keller (evangelisch) erteilten Religionsunterricht. Als sich 2002 der Tag der Abiturprüfung zum 50. Mal jährte, vereinbarten Teilnehmer der Abiturklasse, zukünftig in jedem Jahr in Heppenheim zusammenzukommen und auch möglichst ihre Ehepartner mitzubringen. Diese Treffen wurden vor allem von Fred Vock, Willi Koob und Oskar Seidelmann organisiert. Nach dem Tod von Fred Vock (2014) liegt die Organisation vornehmlich in den Händen von dessen Frau Ingrid.

So war es auch 2017, als sich die Abiturprüfung zum 65. Mal jährte. Bei dem Treffen waren von den ehemaligen Mitschülern nur vier (Claus König, Wolfgang Offer, Oskar Seidelmann und August Stöldt) gekommen. Weitere fünf Schulkameraden waren wegen gesundheitlicher Probleme verhindert, zwölf waren verstorben.

Wie bei früheren Treffen nahmen auch die Ehefrauen der einstigen Abiturienten und Freunde aus deren Schulzeit teil. Im Laufe der Jahre war in diesem Kreis eine echte Freundschaft entstanden, wie sie heute selten zu finden ist, heißt es in einem Bericht der 52er Abiturienten. Sie hoffen, dass es noch möglichst lange so weitergehen möge.

(c) Echo Online 16.09.17