Lesung der Jugendbuchautorin Lea-Lina Oppermann am Starkenburg-Gymnasium

Lesung der Jugendbuchautorin Lea-Lina Oppermann am Starkenburg-Gymnasium

Am Donnerstag, den 14. September stand für die 9. Klassen des Starkenburg-Gymnasiums mal kein Mathe, Deutsch oder Sport im Vordergrund. In einer Doppelstunde durften sie der Lesung der Jugendbuchautorin Lea-Lina Oppermann folgen, die ihren Erstlingsroman „Was wir dachten, was wir taten“ in der Aula der Schule vorstellte.

Aufgrund einer guten Zusammenarbeit zwischen Frau Menninger und Frau Kamis von der Buchhandlung May, den Bibliothekarinnen des Starkenburg-Gymnasiums, Corinna Müller und Patricia Fuhr und der für die Leseförderung zuständigen Lehrerin Susanne Kubitza war es gelungen, die erst 20jährige Autorin an die Schule zu holen. Der Förderverein übernahm dankenswerterweise die Kosten.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die derzeitige Schulleiterin Katja Eicke begann Lea-Lina Oppermann ohne lange Vorrede mit einer fast szenischen Lesung und zog sogleich alle SchülerInnen in ihren Bann. Und wenn zwischendurch auch gelacht werden konnte, war das Thema an sich ein sehr ernstes: Amoklauf. Die Emotionen der Romanfiguren wurden unmittelbar spürbar, was die vielen Zuhörer faszinierte.

Die SchülerInnen tauchten in eine sehr bedrohliche Situation ein, lernten dabei die verschiedensten Figuren und deren Handlungsweisen kennen und überlegten gleichzeitig, was sie wohl an deren Stelle gemacht hätten – eine Frage, der die SchülerInnen auch noch am folgenden Tag im normalen Unterricht nachgingen. Und da sie so gefesselt waren von dem Roman, forderten sie die Autorin gleich mehrfach auf, doch weiterzulesen. Sie wollten unbedingt erfahren, wie es weiterging.

Aber irgendwann war die Doppelstunde dann doch vorbei. Allerdings gab es im Anschluss auch die Taschenbücher zu kaufen und kleine Leseproben zum Mitnehmen, die die Autorin gerne signierte. Und in der Schul-Mediothek ist der Roman natürlich auch vorhanden und kann ausgeliehen werden.