Vielfalt verbindet – Eröffnung der Interkulturellen Woche 2017 am Starkenburg-Gymnasium

Vielfalt verbindet – Eröffnung der Interkulturellen Woche 2017 am Starkenburg-Gymnasium

Bereits am Vortag des offiziellen Starts der bundesweiten Interkulturelle Woche wurde diese in Heppenheim mit einer Veranstaltung im Starkenburg-Gymnasium eröffnet. Die Religions- und Ethik-Kurse der Jahrgangsstufe 8 sowie die Schülerinnen und Schüler der Intensivklasse am Starkenburg-Gymnasium versammelten sich dazu in der großen Eingangshalle. Katja Eicke begrüßte in ihrer Funktion als Vertretung der Schulleitung Herrn Bürgermeister Rainer Burelbach und die Erste Stadträtin Frau Bender  sowie Anja Ostrowski, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Heppenheim und Hauptorganisatorin der Interkulturellen Woche.

Das Eingangslied „We are the world“ sangen Mitglieder des Profilbildungskurses Musik Jahrgang 10 unter Leitung von Sophia Brumby.  Seit einem Jahr werden am Starkenburg-Gymnasium 15 Jugendliche aus aller Herren Länder in einer Intensivklasse unterrichtet, betreut von Petra van Treek, Christian Schickling und Christine Stahl. Das Ziel ist, sie nach der Vermittlung ausreichender Grundkenntnisse an das Deutsche Sprachdiplom heranzuführen und in den Regelunterricht zu integrieren, sobald die Schülerinnen und Schüler dem Unterricht folgen können. Wie gut dies gelungen ist, zeigten sie, indem sie sich der versammelten Schulgemeinde in einer kleinen Vorstellung präsentierten.

Passend zum Motto „Vielfalt verbindet“ verdeutlichte Fachbereichsleiterin Christiane Wüstner in einer interaktiven Übung die Vielfalt der Gesellschaft, die sich auch in der Schülerschaft abbildet.

Mit dem Text „Wenn die Welt ein Dorf wäre“ wies Julia Varycheva , Klasse 8a, die noch immer bestehenden Ungleichheiten zwischen den Menschen der Weltbevölkerung hin. Im Anschluss stellte Bartho Forchner-Thöne  das Kunstwerk „Hand in Hand um die Welt“ vor, das im Rahmen der Ganztagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern der Unterstufe sowie von zwei Kunstkursen der Oberstufe angefertigt worden war: Circa  sechzig Tonfiguren  strecken die Hände aus und bilden so einen großen Kreis rund um eine Weltkugel – ein Symbol für die Vielfalt und Schutz-bedürftigkeit unserer Welt, die nur dann für Menschen lebenswert bleibt, wenn sie zusammenstehen und sich für ihren Erhalt einsetzen. Die Ausstellung wird während der Interkulturellen Woche in der Halle stehenbleiben und ist während der Öffnungszeiten der Schule auch der Öffentlichkeit zugänglich.

Ein gutes Zusammenleben in der Vielfalt setzt Toleranz voraus und erfordert auch den Mut, nein zu sagen, wenn Unrecht im unmittelbaren Umfeld geschieht. Diese Botschaft vermittelte Vanessa Guthier, Klasse 8d, in einem eindrücklich vorgelesenen Text über „Die Grenzen der Toleranz“. Zum Abschluss der Veranstaltung sang dann noch einmal der Chor das Lied „Aufstehn, aufeinander zugehn“, einmal mehr Ausdruck dessen, dass das Leitbild der Schule „Fest stehen – zusammen wachsen – weiter denken“ in der Schulgemeinde des Starkenburg-Gymnasiums gelebt wird.