Der Förderverein am Starkenburg-Gymnasium verleiht erstmals das „Stipendium Arbeitswelt 4.0“ als Förderpreis der „Freunde und Förderer des Starkenburg-Gymnasiums e.V.“ an zwei herausragende Abiturientinnen

Der Förderverein am Starkenburg-Gymnasium verleiht erstmals das „Stipendium Arbeitswelt 4.0“ als Förderpreis der „Freunde und Förderer des Starkenburg-Gymnasiums e.V.“ an zwei herausragende Abiturientinnen

Als Schule mit dem Siegel „Hochbegabtenförderung“ des Hessischen Kultusministeriums verfolgt die Schule in vielfältigen Projekten die Förderung besonders begabter und leistungs-bereiter Schülerinnen und Schüler. In den nächsten Jahren wird die Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern auf die Digitalisierung der Arbeitswelt eine wichtige Aufgabe der Schulen sein. Hierbei spielen Berufspraktika und weitere berufsvorbereitende Maßnahmen eine entscheidende Rolle.

Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand des Fördervereins entschieden, ein neues Angebot für jeweils eine herausragende Absolventin/einen Absolventen zu entwickeln und eine Möglichkeit zu schaffen, im Rahmen eines freiwilligen, achtwöchigen Praktikums zur Berufsqualifizierung nach dem Abitur einen differenzierten Einblick in ein dynamisches Unternehmen zu gewinnen, während viele andere vielleicht erstmal lieber Jobben gehen, eine Reise unternehmen oder bereits mit dem Studium oder einer Berufsausbildung beginnen. Im Gegensatz zu anderen Praktika ist dieses kein Pflichtpraktikum, sondern es steht nur einem ausgewählten Bewerberkreis offen. Es wurden daher acht Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Abiturjahrgangs eingeladen, sich zu bewerben, von denen zwei Schülerinnen in die engere Auswahl kamen. Beide hatten interessante Bewerbungsunterlagen eingereicht, die nicht nur ein gutes bis sehr gutes Leistungsbild, sondern auch ausgeprägte Interessen und „Soft-Skills“ wie die Bereitschaft, sich privat oder im Verein zu engagieren, erkennen ließen. Doch damit nicht genug: in den Gesprächen vor der dreiköpfigen Auswahlkommission glänzten beide, so dass eine Entscheidung schwerfiel. Schließlich stellte der Geschäftsführer des diesjährigen Unternehmenspartners, Dr. Michael Müller von der Firma Widmer GmbH in Lorsch, fest: „Die will ich beide haben!“ Die beiden Preisträgerinnen werden mit professioneller Unterstützung ein eigenverantwortliches Projekt im Bereich des Strategischen Marketings absolvieren. Als Anerkennung ist dieser Preis mit einem Stipendium von jeweils 400,-€ verbunden, die als Ausgleich für entgangene Einnahmen und als „Finanz-Spritze“ für weitere Zukunftspläne dienen mögen.

Als erste Preisträgerinnen wurden Louisa Bender und Leonie Pfeiffer mit dem „Stipendium Arbeitswelt 4.0“ im Rahmen der Akademischen Abiturfeier ausgezeichnet. In Vertretung für Holger Lies, den leider verhinderten Vorsitzenden des Fördervereins, wurde die Laudatio von Christiane Wüstner gehalten, Leiterin des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften und zugleich Vorstandsmitglied des Fördervereins am Starkenburg-Gymnasium.