Ein außergewöhnlicher Abi-Jahrgang

Ein außergewöhnlicher Abi-Jahrgang

Anstelle der üblichen akademischen Feier fanden in diesem Jahr vier kleinere Veranstaltungen statt, die jeweils im Wechsel in der großen Sporthalle und der Eingangshalle der Schule durchgeführt wurden. Alle Absolventen hatten die Möglichkeit, von jeweils zwei Gästen begleitet zu werden.

Trotz der schwierigen Umstände fand die Schulleitung um Katja Eicke und Bettina Reinhardt durchweg lobende Worte für ihre Absolventen. Die Zeit habe doch auch positive Aspekte mit sich gebracht, von denen die scheidenden Abiturienten auf ihrem weiteren Lebensweg sicher noch profitieren würden, sagte Reinhardt.

Viele gute Erfahrungen

„Dazu zählen die Erfahrung, auf Unerwartetes reagieren zu müssen und zu können, sich selbst zu strukturieren, lebensnotwendige Regeln einzuhalten und Rücksicht auf die Verletzbarkeit und Gesundheit der Mitmenschen zu nehmen, eine Art gemeinschaftlicher Solidarität zu üben, die in anderen Zeiten wenig spürbar ist und flexibel zu sein – wenn auch unfreiwillig.“

Hervorzuheben seien außerdem auch viele gute Leistungen: Bei einem Gesamtdurchschnitt von 2,3 haben elf Schüler mit einem Schnitt unter 1,5 abgeschlossen. Nathalie Schüßler und Moritz Weber wurden mit einem vom Verein der „Freunde und Förderer des Starkenburg-Gymnasiums“ gestifteten Preis, dem „Stipendium Arbeitswelt 4.0“, ausgezeichnet. Die beiden haben nun die Möglichkeit, ein achtwöchiges Praktikum in der SAP-Firmenzentrale in Walldorf zu absolvieren und so Einblicke in die digitale Arbeitswelt eines global aktiven Unternehmens zu erhalten. Der Preis wird durch den Förderverein zudem mit einem Stipendium von jeweils 400 Euro gefördert. red/fran