Vorbemerkung: Die Gesamtkonferenz hat am 23. September 2004 die Schwerpunkte für die weitere Schulprogrammarbeit festgelegt. Sie ergänzen die beiden Teilen des Schulprogramms aus dem Schuljahr 2002/03 und bauen inhaltlich darauf auf. Die dort formulierten Ziele werden also einerseits erweitert, andrerseits aber auch stärker akzentuiert, da sich in den vergangenen Jahren gezeigt hat, dass die Vielzahl der Einzelaspekte eine Prioritätensetzung erforderte.

Die Schulkonferenz hat in der Sitzung vom 27. September 2004 die im Folgenden aufgeführten Zielsetzungen für die Fortschreibung des Schulprogramms ab dem Schuljahr 2004/05 einstimmig befürwortet:

Es handelt sich um folgende Zielsetzungen:

  • Das Starkenburg-Gymnasium wird als „gesundheitsfördernde Schule“ vom Hessischen Kultusministerium anerkannt und erwirbt das entsprechende Zertifikat.
  • Das Starkenburg-Gymnasium wird Ganztagesangebotsschule.
  • Das Starkenburg-Gymnasium entwickelt und erprobt ein neues Drogenpräventionskonzept und bildet in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und der Institution PRISMA Mediatoren aus den 9. und 10. Klassen aus.
  • Am Starkenburg-Gymnasium wird der bereits im Schulprogramm festgelegte Vorsatz „Wir wollen guten Unterricht machen“ zu einem Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit gemacht.
  • Am Starkenburg-Gymnasium wird in Zusammenarbeit mit der Musikschule Heppenheim eine Musikklasse eingerichtet.
  • Am Starkenburg-Gymnasium wird der sinnvolle Einsatz der schuleigenen Computer im Unterricht zum Schwerpunkt der Fortbildungsarbeit.
  • Im Fach Physik wird in der Jahrgangsstufe 11 regelmäßig das Planetarium und das Technikmuseum in Mannheim besucht.

Im Verlauf des Schuljahres wurde im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Unternehmerverband Südhessen unter Beteiligung der ganzen Schulgemeinde (Eltern/Schülerschaft/Kollegium) ein Konzept zur Verbesserung der Lernkutur in der Mittelstufe („Niemandsland Mittelstufe“) erstellt, das von allen Gremien verabschiedet wurde. Das Konzept soll erprobt und die sich bewährenden Vereinbarungen nach der Evaluation in das nächste Schulprogramm eingearbeitet werden. Dieses Konzept wird deshalb dieser Fortschreibung des Schulprogramms ebenso als Anhang angefügt wie der Antrag zur Anerkennung als Ganztagesangebotsschule. Eine punktuelle Evaluation soll im Schuljahr 2006/2007 erfolgen.

Neue Vorhaben der Schulprogrammarbeit am SGH im Überblick:

Zielsetzungen:

Neu:

Wir wollen eine gesundheitsfördernde Schule sein.

  • Das Starkenburg-Gymnasium wird als „gesundheitsfördernde Schule“ vom Hessischen Kultusministerium anerkannt und erwirbt das entsprechende Zertifikat.

Neu:

Wir wollen Ganztagesangebotsschule werden.

  • Das Starkenburg-Gymnasium wird Ganztagesangebotsschule.

Wir wollen guten Unterricht machen.

  • Am Starkenburg-Gymnasium wird der bereits im Schulprogramm festgelegte Vorsatz „Wir wollen guten Unterricht machen“ zu einem Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit gemacht.

Wir wollen verantwortungsvoll mit dem Schulgebäude, seinem Umfeld und der Umwelt umgehen.

Wir wollen die Fortbildung des Kollegiums intensivieren.

Neu:

  • Am Starkenburg-Gymnasium wird der sinnvolle Einsatz der schuleigenen Computer im Unterricht zum Schwerpunkt der Fortbildungsarbeit.

Wir wollen das Zusammenleben in der Schulgemeinde an der „Schulkultur“ orientieren.

Wir wollen die Öffnung von Schule zum außerschulischen Bereich ermöglichen.

Neu:

  • Im Fach Physik wird in der Jahrgangsstufe 11 regelmäßig das Planetarium und das Technikmuseum in Mannheim besucht.
  • Am Starkenburg-Gymnasium wird in Zusammenarbeit mit der Musikschule Heppenheim eine Musikklasse eingerichtet.
  • Das Starkenburg-Gymnasium entwickelt und erprobt ein neues Drogenpräventionskonzept und bildet in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und der Institution PRISMA Mediatoren aus den 9. und 10. Klassen aus.

Wir wollen außerunterrichtliches Lernen ermöglichen.

Wir wollen eine gute Berufsvorbereitung erreichen.

Wir wollen fächerverbindendes und fachübergreifendes Lernen ermöglichen.

Wir wollen eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus.

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler in ihren unterschiedlichen Lernausgangslagen besonders fördern.

Wir wollen das Lernen noch besser lehren.

Wir wollen eine gute Ausbildungsschule sein.

__________________________________________________________________

Konkretisierung der einzelnen Zielsetzungen:

Neu:

Wir wollen eine gesundheitsfördernde Schule sein.

  • Anerkennung vom Hessischen Kultusministerium als „gesundheitsfördernde Schule“ und Erwerb des entsprechenden Zertifikats. (Verantwortlich: Herr Paret, Frau Müller-Herrmann und die itglieder der Arbeitsgruppe)

Neu:

Wir wollen Ganztagesangebotsschule werden.

  • Antragstellung und Anerkennung des Starkenburg-Gymnasiums als Ganztagsangebotsschule. (Verantwortlich: Schulleiterin)

Wir wollen guten Unterricht machen

Neu: Am Starkenburg-Gymnasium wird der bereits im Schulprogramm festgelegte Vorsatz „Wir wollen guten Unterricht machen“ zu einem Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit gemacht. (Verantwortlich: Fachbereichsleiter, Schulleiterin)

Sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld

Deutsch:

  • Förderung der Lesefähigkeit

Vorlesewettbewerb

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Herr Kaffenberger)

Buchvorstellungen

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachlehrer Deutsch)

Kooperation mit Schülerbücherei

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachlehrer Deutsch; Eltern )

  • Förderung der Schreibfähigkeit

4 statt 3 Stunden Deutsch in Klasse 8

Verlängerung der Klausurarbeitszeit

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Schulleitung; Fachschaft Deutsch )

Schreibwettbewerb in Klasse 5

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Frau Nerette)

Fremdsprachen (allgemein):

  • Erhaltung und Stärkung der Motivation für die Wahl der 3. Fremdsprache

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachkonferenzen; Fachsprecher: Latein: Herr Schulz; Französisch: Herr Müller; Russisch: Frau Vogel)

  • Schrittweise Umwandlung des Sprachlabors in eine Sprachwerkstatt

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Herr Roukens )

  • Internationaler Austausch mittels neuer Medien

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Herr Georgi, Frau Vogel)

Latein:

  • Lateinunterricht in Klasse 5 neben Englisch

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachschaft Latein; Herr Schulz)

Kunst:

  • Teilnahme an Wettbewerben

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachschaft Kunst; Frau Reusch)

  • Intensivierung der Kooperation mit Heppenheimer Museen

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachschaft Kunst, Frau Reusch)

  • Einbeziehung von PC und Internet in Gestaltungsprozesse.

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachschaft Kunst; Frau Reusch)

  • WPU- Kurs Kunst

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachschaft Kunst; Frau Reusch)

  • Kunst-AG

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachschaft Kunst; Frau Reusch) )

Musik:

  • Fächerübergreifende Arbeit

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachschaft Musik; Herr Schneeweiss )

Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld:

Geschichte

  • Quellenarbeit ab Klasse 6

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachlehrer; Fachschaft )

  • Anregung zur privaten Lektüre historischer Darstellungen

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachlehrer )

  • Anregung zur vermehrten Nutzung der schulinternen Bibliotheken

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachlehrer; Herr Schnur )

  • Einladen von Zeitzeugen (je einen in Jgst.12 und 13)

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachlehrer; Fachschaft)

  • Intesivierung der Kontakte zu lokalen Institutionen:

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Herr Ober, Herr Krauth/ Fachschaft )

    • Stadtarchiv/Landesarchiv: Jgst. 12 Schicksal der Zwangsarbeiter (Herr Krauth)
Museum Heppenheim
Buberhaus
    • Museumszentrum Lorsch
    • Stadtmuseum
  • Stärkere Berücksichtigung in WPU: Einrichtung eines Kurses „Zeitgeschichte“

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Herr Krauth )

  • Einbeziehung außerschulischer Lernorte

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachlehrer; Fachschaft )

Intensivierung der Teilnahme von Oberstufenschülern an Vortragsreihen

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachlehrer; Schulleiterin)

  • Einrichtung einer Geschichts-AG

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Frau Ebel – Theel, Herr Krauth)

Sozialkunde

  • Kontakt zu kommunalen Institutionen

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachlehrer, vor allem Klasse 8)

    • Ämter und Behörden
    • Gespräche mit Kommunalpolitikern
    • Teilnahme an Sitzungen des Stadtparlaments
  • Betreutes Betriebspraktikum in Klasse 9

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachlehrer der Klassen 9 )

  • Berufsorientierung Jahrgangsstufe 12

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Frau Ziegler-Zimmermann, Herr Krauth, Herr Schäfer)

  • Einrichtung eines unbetreuten Praktikums in Jahrgangsstufe 12

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Frau Ziegler-Zimmermann, Herr Krauth )

Erdkunde

  • Schrittweise Hinführung zur fachspezifischen Anwendung moderner Medien in allen Jahrgangsstufen

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachlehrer; Herr Georgi)

Religion/Philosophie

  • Einrichtung eines Meditationsraumes

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Herr Röhr, Herr Forchner )

  • Meditationstage

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Herr Röhr )

  • Schulgottesdienste

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachschaft Religion )

  • Ethikunterricht ab Klasse 9

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Herr Mohri, Herr Schrader, Schulleitung )

  • Einübung von sorgfältigem Verstehen und genauem Denken

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Fachlehrer)

  • Arbeitsgemeinschaft Philosophie
  • (Verantwortlich für Durchführung und Organisation: Noch nicht festgelegt)
  • Kontakt zu polnischen KZ-Häftlingen

(Verantwortlich für Durchführung und Organisation:Herr Forchner, Herr Röhr )

Mathematisch-naturwissenschaftliches Aufgabenfeld

Mathematik

  • Verbesserung der Ausstattung der Schule mit PCs
  • Jahresabschlussarbeiten über den Stoff des ganzen Schuljahres in 6/8/10
  • Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Mathematik
  • Mathematikwettbewerbe
  • Mathematik-AG zur Wettbewerbsvorbereitung

Naturwissenschaften (allgemein)

  • Schülerexperimente als fester Bestandteil des Unterrichts vor allem in der Sek II
  • Kontakte zu Handel und Industrie
  • Ermutigung und Unterstützung bei der Teilnahme an Wettbewerben

Biologie

  • Kooperation mit Sozialkunde/Ethik/Religion
  • Eigenständige Schülerarbeit
  • Nutzung der Unterrichtsorte Feuchtbiotop, Wildblumenwiese und Baumlehrpfad
  • Veränderung der Stundentafel

Chemie:

  • Eigenständige Schülerarbeit
  • Teilnahme an Veranstaltungen umliegender Hochschulen

Physik

  • WPU in 9/10
  • Saturday Morning Physic an TUD

Informatik

  • Einführungskurs in Klasse 7
  • Förderung der Partner- und Teamarbeit beim projektartigen Arbeiten

FB III- Forum

  • Förderung besonderer Begabungen

Energie-AG

  • Energetische Optimierung der Schule
  • Energieagenten
  • Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage

Internet-AG

  • Aktualisierung der home-page im zweiwöchigen Rhythmus

Astronomie-AG

Chemie-AG I und II

Fließgewässer-AG

Sport

  • Persönlichkeitsstärkung

Entspannungsübungen

Fitnesstraining

  • Schulsport außerhalb der Schule

Erweiterung des AG- Angebots

    • Verstärkte Wettbewerbsbeteiligung zur Stärkung der Identifikation
    • Skischullandheimaufenthalte
  • Intensivierung der Klassenfahrten und Wandertage mit sportlichem Schwerpunkt
  • Erhaltung und Erweiterung der Spielmöglichkeiten

Verstärkung von Jugend trainiert für Olympia

Weiterentwicklung des SGH zur bewegungs- und sportfreudigen Schule

Wir wollen verantwortungsvoll mit dem Schulgebäude, seinem Umfeld und der Umwelt umgehen

  • Weitere Schritte auf dem Weg zu einer Cafeteria
  • Eigene Klassenräume für die 5. Klassen
  • Pfleglicher Umgang mit Räumen und Gegenständen
  • Verantwortung für die Natur übernehmen

Getrenntmüllsammlung

Energie-Argentur

Fließwasser-AG

  • Ausgestaltung der Aula als Kulturzentrum

Wir wollen die Fortbildung des Kollegiums intensivieren

Neu:

  • Am Starkenburg-Gymnasium wird der sinnvolle Einsatz der schuleigenen Computer im Unterricht zum Schwerpunkt der Fortbildungsarbeit.
  • Methodenkompetenz
  • Umgang mit neuen Medien
  • Weitergabe der Erträge und Ergebnisse von Fortbildungen in den Fachkonferenzen

Wir wollen das Zusammenleben in der Schulgemeinde an der „Schulkultur“ orientieren

  • Achtung und Anerkennung für jeden sichern
  • Kritisches Denken, selbstverantwortliche Entscheidung, Mut zur eigenen Überzeugung initiieren
  • Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen
  • Die Wiedergutmachung von Schaden sichern
  • Selbstfindung und Selbstverwirklichung durch Leistung ermöglichen
  • Konfliktfreies Miteinander anstreben
  • Offene und ehrliche Kommunikation pflegen
  • Gegenseitige Akzeptanz fördern
  • Rücksichtnahme und Unterstützung üben
  • Individuelle Freiheit durch Ordnung ermöglichen
  • Schulkultur als gemeinsame Grundlage verstehen
  • Feste feiern
    • Abiturfeier/-fest
    • Einschulungsfeier
    • Begrüßungsfest
    • Schulfest

Wir wollen die Öffnung von Schule zum außerschulischen Bereich ermöglichen

Neu:

  • Im Fach Physik wird in der Jahrgangsstufe 11 regelmäßig das Planetarium und das Technikmuseum in Mannheim besucht.
  • Am Starkenburg-Gymnasium wird in Zusammenarbeit mit der Musikschule Heppenheim eine Musikklasse eingerichtet.
  • Das Starkenburg-Gymnasium entwickelt und erprobt ein neues Drogenpräventionskonzept und bildet in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und der Institution PRISMA Mediatoren aus den 9. und 10. Klassen aus.
  • Kooperation mit örtlichen Sportvereinen
  • Kooperation mit örtlichen Kulturvereinen
  • Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen
  • Kooperation mit Kirchen
  • Kooperation mit Musikschulen
  • Austausch mit Le Chesnay (Frankreich)
  • Austausch mit Prag (Tschechische Republik)
  • Austausch mit Ballina (Irland)
  • Austausch mit West Bend (Wisconsin, USA)
  • Austausch mit Simferpol (Halbinsel Krim, Ukraine)
  • Comenius-Projekt
  • Aufnahme von Gastschülern und –schülerinnen
  • Kontakt- und Informationsmöglichkeiten
    • Telefon/Telefax/E-mail
    • Grundschulbroschüre
    • Elternbrief
    • Homepage
    • Schulzeitung „Starkenburger“
  • Kontakte zu Museen
  • Kontakt zu kommunalen Institutionen

(Klasse 8)

  • Ämter / Behörden
  • Gespräche mit Kommunalpolitikern
  • Teilnahme an Sitzungen des Stadtparlaments

Wir wollen außerunterrichtliches Lernen ermöglichen

  • Konzertabonnement für Frankfurt
  • Theaterfahrten
  • Vortragsreihe „Einsichten – Ausblicke. An der Schwelle zum nächsten Jahrhundert“
  • Studienfahrten

Arbeitsgemeinschaften

    • Literarischer Zirkel
    • Schulzeitung
    • Schülerzeitung
    • Medien-AG
    • Spanisch-AG
    • AG „Gestalten“
    • Foto-AG
    • Philosophie-AG
    • Chor

    • Vocal-Pop-AG

    • Big band

    • Forum FB III
    • Mathematik-AG
    • Experimental-AG
    • Chemie-AG
    • Astronomie-AG
    • Schach-AG
    • Energie-Agentur
    • Fließgewässer-AG
    • Internet-AG
    • Badminton-AG

Wir wollen eine gute Berufsvorbereitung erreichen

  • Berufsorientierungstage in Jgst. 12
    • Information durch außerschulische Experten
    • Information über Anforderungsprofile
    • Blätter zur Berufskunde
    • Internetseiten
    • Bericht ehemaliger Schüler und Schülerinnen über Erfahrungen in Studium und Ausbildung
    • Information über Auswahlverfahren
    • Teilnahme an der Hobit
  • Betreutes Betriebspraktikum in Klasse 9 (in der Schulzeit)
  • Unbetreutes Betriebspraktikum in Klasse 12 (teilweise in den Ferien)

Wir wollen fächerverbindendes und fachübergreifendes Lernen ermöglichen

  • Arbeitsgemeinschaften

Lizy“ (Theater, Literatur, Musik, „back-stage“)

  • Projekte
  • WPU in 9/10
  • Verbindung zwischen Musik und anderen Künsten

Wir wollen eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus

  • Schülerbücherei
  • Einschulungsfest
  • Lehrer-Eltern-Schüler-Chor
  • Gremienarbeit
  • Orchester
  • Förderung des eigenständigen Arbeitens

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler in ihren unterschiedlichen Lernausgangslagen besonders fördern

  • Förderung leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler
    • Unterstützung im Unterricht
    • Englisch
    • Verstärkungsunterricht in Französisch in Klasse 9
  • Förderung besonderer Begabungen
  • Binnendifferenzierung im Unterricht
  • Teilnahme an Wettbewerben
    • Schulinterne Wettbewerbe
    • Wettbewerbe auf Regional-, Landes- und Bundesebene
  • Präsentation besonderer Leistungen in der Schule
  • FB III – Forum
  • Kunstausstellungen
  • Arbeitsgemeinschaften
    • Kunst – AG
    • Foto – AG
    • Theater – AG
    • Musik – Gruppen
    • Orchester
    • Big Band
    • Flötengruppen
    • Peerless Band
    • Chor I für Lehrer, Eltern und Schülerschaft
    • Kammerkonzerte
    • Musikfreizeit
    • Sommerkonzert
    • Musikalischer Frühschoppen
    • Neujahrskonzert
    • Weihnachtsmusizieren
  • Darstellendes Spiel als Unterrichtsbestandteil in der Unterstufe
  • Teilnahme an der Veranstaltung zur Förderung besonders begabter Schüler und Schülerinnen in Grundschule und weiterführender Schule
  • Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Mathematik in Bensheim
  • Erleichterung des Übergangs von der Grundschule zum Gymnasium
    • Tag der offenen Tür
    • Besuch der Viertklässler
    • Klassenlehrerunterricht am 1. Unterrichtstag
    • Lehrerteams
      • Gemeinsame Freistunde im Plan für Klasse 5 und 6
  • 2 Pädagogische Konferenzen
  • Erfahrungsaustausch alter und neuer Klassenlehrer
  • Schulformübergreifende Konferenzen
  • Klassenlehrerhospitationen in Grundschulen
  • Kooperation mit Kontaktlehrertreffen der Bensheimer Schulen (2 Veranstaltungen)
  • Austausch von Klassenarbeiten in den Hauptfächern
  • Konferenz „Methodentraining und Arbeitstechniken“ im April 2002
  • Fachspezifische Thematisierung einzelner Bereiche der Lernstrategie durch Klassen- und Fachlehrer
  • Erleichterung des Übergangs von Klasse 10 nach 11 für Realschulabsolventen

Wir wollen versuchen, das Lernen noch besser zu lehren

  • Neues Lernkonzept für die Mittelstufe
  • Lesesaal für Oberstufenschüler
  • Studientag
  • Verbesserung der Kooperation des Kollegiums
  • Ausbau der Bibliothek/Internetstation
  • Ausbau der Schülerbücherei
  • Hinführung zu eigenverantwortlichem und selbstständigen Lernen
  • Vermittlung von Lernstrategien in der 5. Klasse
  • Vertretungsstundengestaltung als Unterrichtsstunden
  • Umgang mit dem Computer
    • Informationstechnische Grundbildung in der 7. Klasse
    • Informatikunterricht in der Sek II
    • Arbeitsgemeinschaften
    • Erweiterung des Zugangs zur Internetstation für Kollegium und Schülerschaft

Wir wollen eine gute Ausbildungsschule sein

  • Förderung der Initiativen zur Bildung von AGs
  • Entlastung von Mentoren
  • Pädagogische Konferenzen zur Intensivierung des kollegialen Gesprächs

___________________________________________________________________

Anhang 1:


STARKENBURG-GYMNASIUM HEPPENHEIM

Gymnasium des Kreises Bergstraße

Konzept zur Verbesserung der Lernkultur in der Mittelstufe

I Verbesserung des Arbeits- und Sozialverhaltens

  1. Allen Schülerinnen und Schülern werden die Kriterien für die Noten im Arbeits- und Sozialverhalten zu Beginn des Schuljahrs von der Klassenleitung ausgehändigt und erläutert.
  2. Die Eltern werden bei wiederholtem oder grobem Fehlverhalten umgehend benachrichtigt.
  3. In allen Mittelstufenklassen wird im ersten Halbjahr eine pädagogische Konferenz abgehalten.
  4. Alle Klassen wählen jährlich Streitschlichter, die mit der ausgebildeten Mediatorengruppe der Schule zusammenarbeiten.
  5. Nicht erledigte Hausaufgaben und vergessene Unterrichtsmaterialien werden als nicht erbrachte Leistung bewertet.

II Ruhe und Konzentration im Schulgebäude

  1. Für die Klassen der Mittelstufe werden gemeinsame Regeln für den Umgang mit Unterrichtsstörungen entwickelt, die am Anfang des Schuljahres vorgestellt und im Klassenraum ausgehängt werden. Alle Kollegen, die in der Mittelstufe unterrichten, verfahren nach diesen Regeln.
  2. Nach dem Klingeln zur Stunde ist der Aufenthalt auf den Gängen nur denen erlaubt, die vor einem verschlossenen Raum auf die Lehrkraft warten müssen. Alle Kollegen achten darauf, dass diese sich ruhig verhalten. Bis zum Klingeln am Ende der Stunde bleiben die Schülerinnen und Schüler in den Klassen.

III Verbesserung der Methodenkompetenz

  1. Alle Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe werden in wichtigen fächerübergreifenden Methoden nach einem festgelegten Plan unterrichtet. Die einzelnen Methoden werden verbindlich Fächern und Jahrgangsstufen zugeordnet.
  2. Die Entwicklung von Methodenkompetenz wird in den Fortbildungsplan des Kollegiums aufgenommen.

IV Themengebundene Elternabende

  1. Für die Eltern der 7. Klassen wird ein klassenübergreifender themengebundener Elternabend (z.B. „Lernen lernen“ oder „Pubertät“) durchgeführt.

V Hausaufgaben

  1. Bis spätestens zu den Herbstferien wird eine Hausaufgabenbetreuung durch Schüler eingerichtet.
  2. Es wird ein Informationsbrett eingerichtet, auf dem Nachhilfeangebote ausgehängt werden können.
  3. Für den Umgang mit nicht erbrachten Hausaufgaben werden einheitliche Regeln für alle aufgestellt (s. Punkt I)

VI Transparenz

  1. Zu Beginn des Schuljahres werden die Leistungserwartungen in jedem Fach vorgestellt.
  2. Der Leistungsstand wird allen Schülern und Schülerinnen jeweils in der ersten Stunde nach den Herbst- bzw. nach den Osterferien mitgeteilt.
  3. Eine Grobplanung der Terminierung der Klassenarbeiten wird den Klassen zu Beginn des Halbjahres mitgeteilt. Eine Vermeidung der Häufungen zum Ende des Schuljahres wird vermieden.

VII Klassenlehrertag

  1. In den Klassen 7 bis 9 wird einmal im Jahr ein Klassenlehrertag durchgeführt, der pädagogische und organisatorische Arbeit beinhaltet.
  2. Allen, die in der Klasse 8 und 9 zum Halbjahr oder zum Mahnungstermin gemahnt wurden, wird eine allgemeine Lernberatung angeboten.
  3. Es wird ein Schülersprechtag eingeführt.
  4. Die Schulleitung richtet eine wöchentliche Lernberatung ein.

VIII Evaluation

  1. Jede Lehrkraft setzt den Fragebogen zur Unterrichtevaluation in mindestens zwei Lerngruppen ein und entwickelt daraus Vereinbarungen mit den Klassen zur Weiterarbeit.

VIII Laptop – Klassen

  1. In den kommenden 8. Klassen werden (frühestens im zweiten Halbjahr, dann aber fortlaufend bis zur Jahrgangsstufe 10) je eine Französisch- und eine Lateinklasse als Laptop-Klasse eingerichtet, falls sich genügend Anmeldungen finden. Ansonsten wird das Angebot anderen Mittelstufenklassen unterbreitet.

Anhang 2:

Ab dem Schuljahr 2008/09 wird unser Gymnasium Schule mit Ganztagesangebot. Im Folgenden werden unsere ersten Vorstellungen in Form der Antragstellung deutlich:

Auf dem Weg zur Schule mit Ganztagesangebot – unsere ersten Vorstellungen (2003/2004)“

A Warum haben wir uns entschlossen, den Antrag zu stellen?

Im Schuljahr 2003/4 hat die Schulgemeinde des Starkenburg-Gymnasiums in großer Übereinstimmung in den Gremien beschlossen, sich auf den Weg zur Schule mit Ganztagesangebot zu machen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war,

dass

  • Schule schon in der ersten Kampagne die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit auf 8 Jahre vornehmen wird und ab dann auch für die Unterstufe obligatorische die Stunden im Nachmittag liegen, für die wir derzeit die entsprechende Infrastruktur zu entwickeln versuchen
  • dass sich bereits schon seit längerer Zeit sehr viele der Unterrichtsstunden in der Mittel- und Oberstufe ebenso wie Arbeitsgemeinschaften im nachmittäglichen Stundenplan befinden, die von einem großen Teil der Schülerschaft besucht werden
  • dass vor allem die auswärtigen Schüler und Schülerinnen die Überbrückungszeiten bis zu den nachmittäglichen Arbeitsgemeinschaften als ungenutzte (und unbeaufsichtigte!) Leerzeiten verbringen
  • dass ein großer Teil der Schülerschaft mittags notgedrungen auf die umliegenden Gaststätten ausweicht, um ein warmes Mittagessen einnehmen zu können
  • dass infolge der besonderen Situation des Starkenburg-Gymnasiums als einziges Gymnasium der Stadt die Einrichtung eines familienfreundlichen Angebots im gymnasialen Bereich insbesondere auch vor dem Hintergrund geschaffen werden sollte, dass eine der Grundschulen im Ort (Schloss-Schule) bereits ein Ganztagesangebot realisiert hat und somit für Kontinuität gesorgt wäre.
  • dass die besonders schöne Anlage des Schulhofes mit ihren vielfältigen Möglichkeiten zum Spielen, Lernen und Verweilen auch jetzt schon nachmittags Kinder anzieht
  • dass die vorhandenen Räumlichkeiten bei geschickter Nutzung Möglichkeiten für sinnvolle Übergangslösungen bis zur notwendigen baulichen Erweiterung des Gebäudes bieten
  • dass bereits jetzt eine große Zahl von Eltern ehrenamtlich in der Schülerbücherei und bei anderen Veranstaltungen für die Schule arbeitet
  • dass schon erweiterungsfähige Kooperationsstrukturen mit außerschulischen Partnern bestehen
  • dass die Schulgemeinde einen nennenswerten Geldbetrag für die Errichtung einer großen Cafeteria mit Mittagessensangebot angespart hat
  • dass seit Beginn des laufenden Schuljahres in der Schule in Zusammenarbeit mit dem Kreis zunächst im kleinen Rahmen ein Modell erprobt wird, wie mit einem Catering-Service eine Pausen- und Mittagsbeköstigung der Schüler und Schülerinnen gewährleistet werden kann
  • dass sicherheitsrelevante Missstände im naturwissenschaftlichen Trakt Baumaßnahmen erforderlich machen, die mit den im Zuge der Umstellung zur Ganztagesangebotsschule mittelfristig zu tätigen Erweiterungsbauten in sinnvoller Weise zu verbinden wären.

B Welche Probleme stellen sich bei diesem Vorhaben?

  1. Es müssen konzeptionelle Vorstellungen entwickelt werden, die die schon im bisherigen Schulprogramm verankerten Schwerpunkte berücksichtigen. Diese müssen gegebenenfalls erweitert werden, um unsere eigenen programmatischen Vorstellungen mit den vom HKM vorgegebenen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen.

Diese Mindestanforderungen, die nach Vorgabe des Hessischen Kultusministeriums erfüllt sein müssen, sind

      • Förderunterricht und Wahlangebote im Sinne der Stundentafel
      • Angebot eines Mittagessens
      • Hausaufgabenbetreuung
      • Nachweis von altersgemäßen Aufenthalts-, Spiel- und Ruhemöglichkeiten
      • Nachweis von pädagogischen Betreuungsmöglichkeiten vor und nach dem Unterricht

Außerdem sollen Aussagen zu folgenden Elementen schulischen Lernens getroffen werden:

  • Einbeziehung von Eltern durch ihre Mitarbeit bei schulischen Angeboten
  • Öffnung der Schule zu Gemeinde, Arbeitswelt, Vereine und Verbände und die Einbeziehung von außerschulischen Personen bei Betreuungs- und Wahlangeboten
  • Räumliche und personelle Untergliederung der Schule
  • Verstärkung der Kooperation der Lehrkräfte durch Bildung von Jahrgangsstufenteams
  • Einführung von längeren Stundenblöcken (Kernarbeitszeiten) am Nachmittag anstelle der 45-Minuten-StundenRhythmisierung von Arbeits- und Freizeit
  • angeboten sowie die pädagogische Betreuung bei Hausaufgaben

  1. Anschließend müssen Prognosen über die zu erwartende Nutzung des Angebots erfolgen. Mindestens 50 Eltern unserer Schülerinnen und Schüler müssen verbindlich Ihr Interesse bekunden. Dies kann durch Vorabumfragen in den Familien erfolgen.
  1. Die mit der Umsetzung verbundenen Forderungen nach Stellen und Haushaltsmitteln müssen konkretisiert werden.
  1. Da eine komplette Umsetzung der Planung angesichts der damit verbundenen Kosten nicht auf einen Schlag zu erreichen ist, muss die Gestaltung des Gesamtweges in realistischen „kleinen Schritten“ angedacht werden, wobei vorhandene Ressourcen konsequent zur Nutzung gebracht werden müssen. Das bedeutet voraussichtlich zunächst eine Konzentrierung des Angebots an die Schüler und Schülerinnen der unteren Jahrgangsstufen, besonders für die ab dem Jahr 2005 kommenden Jahrgänge, für die die längere Verweildauer in der Schule Pflicht wird. Gleichzeitig sollten aber auch die Älteren von dem Angebot profitieren können, indem sie z.B. durch Cafeteriabetrieb und Verdichtung des AG-Angebots das breite schulische Angebot besser nutzen können.

C Auf welchen Grundüberlegungen basiert unser Konzept für

ein Ganztagesangebot?

Das vorliegende Konzept für eine Ganztagesangebotsschule konzentriert sich als Folge der allgemeinen Vorüberlegungen auf folgende grundsätzlichen Ziele:

  1. Die Verkürzung der Schulzeit auf acht Jahre, die am Starkenburg-Gymnasium schon im nächsten Schuljahr beginnt, bringt in den unteren Klassen Pflichtunterricht im Nachmittag mit sich. Die Schule muss eine entsprechende Infrastruktur für die Beköstigung und Überbrückung der Mittagspause schrittweise entwickeln. Davon sollen gleichzeitig auch diejenigen profitieren, die in den höheren Klassen jetzt schon nachmittags Unterricht haben oder das AG-Angebot wahrnehmen.
  2. Die Schule leistet durch anspruchsvolle Angebote zur Beratung, Betreuung und Förderung der Kinder an den Nachmittagen einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit.
  3. Die im Schulprogramm verankerten Ziele zur Förderung individueller Begabungen oder zur Unterstützung bei Teilleistungsschwächen werden durch zeitliche Ausdehnung des Angebots in den Nachmittag und Verbesserung der internen Kommunikations- und Kooperationsstrukturen effektiver gestaltet.
  4. Mit Einführung der kürzeren Gymnasialzeit wird die Gesamtstundenzahl in einigen Fächern gekürzt. Unser Konzept versucht gezielt, vertiefende AG-Angebote in diesen Bereichen zu machen, um z.B. im musischen und künstlerischen Bereich Ausgleich zum kompakter gewordenen Bildungsangebot zu schaffen.
  5. Ein umfassendes und attraktives Zusatz-Angebot zum Pflichtunterricht soll allen Kindern (und nicht nur denen, deren Eltern es sich leisten können) ermöglichen, eigene Interessensschwerpunkte und Begabungen zu entdecken und auszubauen.
  6. Das Konzept soll eine echte oder sogar bessere Alternative darstellen als das privat gestaltete Freizeitangebot, um eine soziale „Abwertung“ der Kinder, die nachmittags in der Schule bleiben, nicht aufkommen zu lassen. Das bedeutet, dass an die Qualität des Angebots hohe Ansprüche zu stellen sind und dass das Konzept sehr flexibel und individuell nutzbar sein muss, damit möglichst viele es in Anspruch nehmen.
  7. Das, was am Nachmittag geschieht, darf nicht isoliert vom Vormittagsunterricht gesehen werden. Es muss dazu führen, dass die Identifikation mit der Schule gestärkt und Schule als Lebensraum erfahren und genutzt wird. Das setzt voraus, dass alle die geplante Entwicklung als wichtigen Schritt zur Verbesserung der gemeinsamen Arbeit verstehen und nicht nur als Betreuungsangebot und Regelung der Essensversorgung.

D Wie trägt das Konzept zum Erreichen der allgemeinen

Schulprogrammaspekte bei?

Das Konzept trägt somit dazu bei, viele der bereits im Schulprogramm formulierten zwölf allgemeinen Hauptzielsetzungen unserer Arbeit noch besser zu realisiert:

  1. Wir wollen guten Unterricht machen.

Neue Unterrichtsmethoden, vor allem solche, die selbst organisiertes Lernen und Selbsttätigkeit der Lernenden fördern, können erprobt werden.

In Kooperation mit der Hausaufgabenbetreuung und den Nachhilfelehrern erhalten die Lehrkräfte Rückmeldungen über allgemeine und auch individuelle Schwierigkeiten und Probleme beim Verständnis des Unterrichtsstoffes. Dies kann von den Jahrgangsstufenteams in die Fachkonferenzen eingebracht werden.

  1. Wir wollen verantwortungsvoll mit dem Schulgebäude, seinem Umfeld und der Umwelt umgehen.

In der Energie-AG, der Fließgewässer-AG und bei der gemeinsamen Biotoppflege im Rahmen des nachmittäglichen Biologieunterrichts der 7. Klassen können weitere Interessenten für die bereits bestehenden Gruppen geworben werden.

  1. Wir wollen die Fortbildung des Kollegiums intensivieren.

Kollegen und Kolleginnen, die sich in speziellen Bereichen fortgebildet haben, können als Multiplikatoren für die anderen besser wirken, z.B. indem Lese-Rechtschreib-Förderkurse oder Enrichmentangebote für Hochbegabte für Hospitationen geöffnet werden.

  1. Wir wollen das Zusammenleben an der „Schulkultur“ orientieren.

Das im Vergleich zum Vormittag ungezwungenere, weil nicht unter dem Druck des Lehrplans stehende Miteinander in den Gruppen eröffnet mehr Möglichkeiten zu Gesprächen und Klärung von Konflikten. Der Vertrauenslehrer wird in das Konzept eingebunden und ist zu festen Zeiten im Rahmen des Nachmittags erreichbar. Es wird ein Streitschlichtermodell entwickelt, was langfristig von den Schülern und Schülerinnen selbst unterhalten wird.

  1. Wir wollen die Öffnung von Schule zum außerschulischen Bereich ermöglichen.

Das neue Konzept bindet außerschulische Partner in wesentlich stärkerem Umfang mit ein. Es ermöglicht außerdem Exkursionen und Lehrausflüge unkomplizierter als am Vormittag, wo Unterrichtsausfall angesichts der bereits verdichteten Unterrichtsinhalte als Folge der Verkürzung in Zukunft nicht mehr so häufig sein kann.

  1. Wir wollen außerunterrichtliches Lernen ermöglichen.

Durch die Ausweitung des AG-Angebots ist dieser Anspruch deutlich besser zu erfüllen als vorher.

  1. Wir wollen eine gute Berufsvorbereitung erreichen.

Mit der langfristig angestrebten Ausdehnung des Angebots auf höhere Klassen eröffnen sich durch Firmenbesuche und Einbeziehung außerschulischer Personen Möglichkeiten zur Erweiterung des bestehenden schulischen Konzepts zur Berufsvorbereitung.

  1. Wir wollen fächerverbindendes und fachübergreifendes Lernen ermöglichen.

Durch die Ausweitung des AG-Angebots ist auch dieser Anspruch deutlich besser zu erfüllen als vorher. Das zur Zeit als zu gering wahrgenommene Angebot für die Unterstufe erfährt eine Erweiterung.

  1. Wir wollen eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus.

Dies wird durch die intensivere Einbindung von Eltern in die AG- und die Betreuungsarbeit und die daraus resultierende Intensivierung der Kommunikation mit Sicherheit erreicht.

  1. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler in ihren unterschiedlichen Lernausgangslagen besonders fördern.

Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfeangebote, Kurse zur Unterstützung bei Teilleistungsschwächen, Fördermaßnahmen für besonders Begabte Schülerinnen und Schülerinnen, und Wettbewerbsbegleitung sind in das Konzept integriert und werden eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Situation bewirken.

  1. Wir wollen das Lernen noch besser lehren.

In AGs besteht grundsätzlich die Chance zu „anderem“ Lernen als im Unterricht. Ganzheitliches Lernen mit allen Sinnen aus eigener Motivation und unter Beteiligung an der Planung ermöglicht neue und bessere Lernvoraussetzungen bei den Lernenden und gleichzeitig die Erfahrung der Effektivität dieser Vorgehensweisen bei den Lehrenden. Außerdem können in den verschiedenen Angeboten individuelle Lernberatungen besser durchgeführt werden als im Unterricht mit 33 Kindern. Die „Lernberatungsstunde“ ermöglicht individuelle Beratungen für Schüler und Eltern. Spezielle „Lernen lernen“ – Angebote vertiefen das vorhandene schulische Konzept.

  1. Wir wollen eine gute Ausbildungsschule sein.

Beraten, Fördern und Erziehen sind wesentliche Kompetenzen, die in der Ausbildung vermittelt werden. Im Nachmittagsprogramm bieten sich vielfältige Möglichkeiten, die eigenen Vorstellungen und Fähigkeiten in eigenen Angeboten oder in Kooperation mit den Kollegen zu erproben. Alle Referendare werden dementsprechend einmal im Laufe ihrer Ausbildung in das Nachmittagsangebot eingebunden. Die Bastelnachmittage zur Gestaltung des Weihnachtsbasars, die seit einigen Jahren das Schulleben bereichern, können als mögliches Beispiel ebenso angeführt werden wie die in der Vergangenheit bereits gehaltenen AGs.

E Welche Kriterien muss eine sinnvolle und kindgerechte Gestaltung des Nachmittags erfüllen?

Mit der Ausdehnung des Angebots greifen wir bewusst gestaltend in einen Bereich ein, der bisher als „freie“ im Sinne von „private“ Zeit galt, auch wenn er durch Hausaufgaben und AG-Besuch schon schulisch mitbestimmt war. Zwangsläufig übernehmen wir damit auch Verantwortung dafür, dass das von uns vorgestellte Angebot zur Verlagerung dieser „Freizeit“ in den schulischen Rahmen den zu stellenden hohen Ansprüchen an eine sinnvolle und gesunde Tagesgestaltung durch ein Kind oder einen Jugendlichen genügt. Im günstigsten Fall stellt es sich vielleicht sogar als attraktiver vor als das alternativ dazu privat gestaltete. Wir begeben uns dabei natürlich in konstruktiver Weise in eine Konkurrenzsituation zu den außerschulischen Institutionen, die entsprechende Angebote am Nachmittag bereits unterbreiten. Dabei ist es nicht unser Ziel, ihnen ihre Schüler und Schülerinnen abzuwerben, sondern wir versuchen in Kooperation mit ihnen, das Angebot einer größeren Zahl von Schülerinnen und Schülern zugänglich zu machen, indem wir sie in unseren schulischen Rahmen einbeziehen.

Was kennzeichnet nun eine sinnvolle Freizeitgestaltung eines Kindes, das den Vormittag in einem Gymnasium verbringt? Unserer Meinung nach sollten die folgenden Komponenten berücksichtigt werden:

  • ein gesundes Mittagessen (o)
  • Ruhe- und Entspannungsphasen (o)
  • Möglichst selbstständige, nur bei Bedarf unterstützte Hausaufgabenerledigung (o)
  • Angebote zur Behebung individueller Schwächen (f)
  • Angebote zur Förderung besonderer Begabungen (f)
  • Zeit und Angebote zum Spielen (o)
  • Zeit und Angebote zum Lesen (f)
  • Möglichkeiten zum sinnvollen Umgang mit unterschiedlichen Medien (f)
  • Zusätzliche Bildungsangebote, zum Beispiel im musischen, künstlerischen, sportlichen, naturkundlich-naturwissenschaftlichen, handwerklichen und/oder sprachlichen Bereich (f)
  • Möglichkeiten zu sozialem Engagement (f)
  • Möglichkeiten zum sozialen Lernen (o)
  • Wahrnehmung kultureller Angebote

(mit unterschiedlicher Priorität, o= obligatorisch; f= fakultativ)

Das vorgelegte Konzept versucht, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Es legt dabei Wert darauf, dem kindlichen Verlangen nach Abwechslung in der Freizeitgestaltung entgegen zu kommen und dementsprechend unnötige starre Rahmenbedingungen zu vermeiden.

F Was ist von den Vorgaben des HKM an unserer Schule schon

realisiert, was ist unkompliziert zu realisieren und wo

brauchen wir Unterstützung?

I Förderunterricht und Wahlangebote

I a) Welche Voraussetzungen sind bereits vorhanden?

  • Im vergangenen Schuljahr wurde von der Fachschaft Deutsch ein schulisches Konzept zur Förderung von lese- und rechtschreibschwachen Kindern entwickelt, das in Abstimmung mit den Grundschulen durchgeführt werden soll. Alle Fünftklässler werden nach einer Eingewöhnungsphase in einem gemeinsamen unbenoteten Diktat getestet. Die gravierendsten Fälle werden in kleinen Gruppen betreut.
  • Es gibt nach unserer Einschätzung derzeit keinen Bedarf zur Einrichtung entsprechender Unterstützungsangebote für Kinder mit Dyskalkulie.
  • Der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium macht nach unserer Erfahrung vor allem Probleme im Fach Deutsch. Zur Kompensation allgemeiner Unsicherheiten in der Rechtschreibung (die nebenbei bemerkt nicht nur in Heppenheim, sondern bundesweit zu verzeichnen sind) haben wir einen Stützkurs in der fünften Klasse für das Fach Deutsch eingerichtet. Der entsprechende Kurs wurde im vergangenen Schuljahr sehr gut besucht.
  • Das SGH hat das Gütesiegel für Schulen, die besonders begabte Schülerinnen und Schüler besonders fördern und damit 2500,00 € zur entsprechenden Verwendung zuerkannt bekommen. Es gibt ein umfassendes schulisches Konzept mit vielfältigen Angeboten, die bereits jetzt schon hohe Akzeptanz finden. Sie werden in Kooperation mit außerschulischen Partnern durchgeführt und können im laufenden Schuljahr mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ausgeweitet werden. Da das Gütesiegel für jeweils drei Jahre vergeben wird, ist hier eine gewisse Kontinuität bei der Planung zu erwarten. Die genaue Verwendung der Gelder wird zum Schuljahresbeginn mit dem Staatlichen Schulamt abgestimmt und wird für das Ganztagesangebot nutzbar gemacht.
  • Im Nachmittag befinden sich bereits jetzt Unterrichtsveranstaltungen: Der Biologieunterricht und ein im schulinternen Curriculum festgeschriebener Einführungskurs für Computernutzungsmöglichkeiten werden in der Klasse 7 jeweils zweistündig epochal gehalten. Außerdem liegt der Wahlpflichtunterricht (Alltagschemie, Physik, Zeitgeschichte), der am SGH wie die dritte Fremdsprache (Latein, Französisch, Russisch) in der Klassenstufe 9 und 10 dreistündig unterrichtet wird, ebenfalls zum Teil im Nachmittag.
  • Für die unteren Jahrgangsstufen gibt es einen Chor, der sich gerade in einer Umbruchphase befindet: Zur rein musikalischen Darstellung sollen stärker spielerische und gestalterische Elemente integriert werden.
  • Es gibt außerdem die Möglichkeit, im Schulorchester zu musizieren.
  • Eine große Gruppe von Kindern arbeitet regelmäßig in der Fließgewässer-AG mit.
  • Es gibt eine AG, die die Homepage der Schule völlig neu gestaltet hat. Sie wird von einem Lehrer geleitet, der im Angestelltenverhältnis arbeitet und für diese Zusatzaufgabe vom Förderverein der Schule finanziert wird.
  • Es gibt eine Spanisch-AG, eine Medien-AG, verschiedene Sport-Zusatzangebote, eine Energie-AG, eine Experimental-AG und eine Foto-AG.
  • Im Herbst werkelt eine große Zahl von Schülern und Schülerinnen nachmittags mit Referendaren und Referendarinnen für den Weihnachtsbasar.
  • Es gibt eine Schach-AG, die von einer außerschulischen Person betreut wird.
  • Eine Mutter einer Schülerin bietet eine Conversation-class in Englisch an, eine Mutter einen Spanischkurs.
  • Unabhängig von der Schule finden in den schulischen Räumlichkeiten Kurse im Tastenschreiben für Kinder und Jugendliche statt, die von einer kommerziellen Organisation durchgeführt werden. Im Gegenzug dafür erhält der Förderverein finanzielle Unterstützung.
  • Die sehr guten Rahmenbedingungen im sportlichen Bereich führen dazu, dass viele Gruppen unterschiedlicher Vereine in der Schule mit Jugendlichen arbeiten. Eine intensivere Zusammenarbeit besteht bisher vor allem im Bereich Volleyball, wobei das Vorhandensein der Beachvolleyball-Anlage im Außenbereich der Schule die Kooperation auch für den Verein erhöht hat.

I b) Welche Voraussetzungen können unkompliziert geschaffen

werden?

  • Eine Intensivierung der bereits bestehenden Zusammenarbeit und mit dem Ziel der Erweiterung des musikalischen Angebots wurde zwischen der Leitung der Musikschule und der Schulleiterin bereits verabredet. Genaue Festlegungen für die unmittelbare Zukunft werden gemeinsam mit der Fachschaft Musik zu Beginn des laufenden Schuljahres getroffen.

Ein Ziel im Rahmen der Einrichtung eines Ganztagesangebots ist es, möglichst viele (alle?) Kinder, die noch kein Instrument spielen, zum Erlernen zu motivieren und ihnen die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, falls dies von häuslicher Seite nicht bereits erfolgt ist. Bei Kindern, die bereits ein Instrument erlernen, werden die elterlichen Bemühungen unterstützt. Gedacht ist dabei zum Beispiel an

    • Schnupper“-Angebote: Ein breites Angebot an unterschiedlichen Instrumenten wird von Lehrkräften der Musikschule vorgestellt und von den Kindern erprobt. Im vergangenen Schuljahr wurde bereits eine andere Variante erfolgreich durchgeführt: An verschiedenen Stationen haben die Lehrkräfte ihre Instrumente einen ganzen Vormittag pro Jahrgangsstufe präsentiert, wobei jeweils eine Klasse eine Stunde Zeit hatte, um alles auszuprobieren. Die Musikschule wertete diesen Versuch, weitere Schüler und Schülerinnen vor allem zum Erlernen weniger häufig gewählter Instrumente zu werben, als sehr erfolgreich. Für die Schule stellte es eine Bereicherung der im Unterricht vermittelten Instrumentenkunde dar und verknüpfte sich mit der Hoffnung, dass diese Instrumentalisten sich irgendwann auch im Schulkonzert einfinden. Das geplante Angebot am Nachmittag kann darauf aufbauend die Möglichkeit bieten, sich in kleinen Gruppen über jeweils acht (alternativ vier) Stunden intensiver mit einem Instrument vertraut zu machen, um sicherer entscheiden zu können, welches Instrument zum Erlernen ausgewählt wird. Über das Jahr verteilt kämen bei einer Stunde pro Woche fünf (alternativ zehn) verschiedene Instrumente zur Präsentation.
    • In den folgenden Jahren soll dabei angestrebt werden, dass der Unterricht im schulischen Rahmen in Kleingruppen- oder eventuell auch Einzelunterricht fortgeführt wird.
    • Vermittlung von Leih- oder Mietinstrumenten: Instrumente sind teuer und die Gefahr, dass es langfristig an Begabung und Eifer für das Erlernen des Instruments beim Kind fehlt, ist immer gegeben. Dies wird insbesondere für sozial schwächer gestellte Familien ein Hemmnis darstellen. Die Schule wird verstärkt Anstrengungen unternehmen, um eigene Instrumente zur Verfügung stellen zu können. Dazu wird der Förderverein um Unterstützung gebeten und eine breite Sammelaktion begonnen.
    • Klassenmusizieren: Die Musikschule bietet ihre Unterstützung bei der Einrichtung von Musikklassen an. Die entsprechenden Konzepte sind in der Schule noch nicht ausgereift und müssen im laufenden Schuljahr erst noch konkretisiert werden. Für die Übergangszeit wäre vorstellbar, dass aus den neuen fünften Klassen Interessenten für eine Streicher- oder Bläserklasse im Nachmittag zusammen musizieren.
    • Präsentationsmöglichkeit bei Kammermusikabenden und Konzerten: Die Schule bietet schon traditionsgemäß Kammermusikabende an. Sie bietet in Zukunft der Musikschule die Möglichkeit, die Aula für eigene Konzerte zu nutzen. Da sehr viele Schüler und Schülerinnen des SGH schon in der Musikschule unterrichtet werden, wären gemeinsame Veranstaltungen anzustreben.
  • Die Zusammenarbeit mit den Sportvereinen muss dahingehend geprüft werden, ob ihre Angebote für Kinder so terminiert werden können, dass unsere Schüler und Schülerinnen im Rahmen des Ganztagesangebots daran teilnehmen können.
  • Es muss geprüft werden, ob die Betreiber der Schreibmaschinenkurse in das Programm einzubinden sind, indem sie unsere Schüler und Schülerinnen zu besonderen Konditionen aufnehmen. Eine Verrechnung über die Spende wäre mit dem Förderverein zu klären.
  • Zusammenarbeit mit dem „Haus am Maiberg“ wird angestrebt, entsprechende Kontakte zu Frau Christianii sind bereits hergestellt.
  • Das Forum Kultur nutzt die Aula des Starkenburg-Gymnasiums regelmäßig für Kindertheateraufführungen. Eine Vereinbarung, die den Kindern, die das Ganztagesangebot intensiv nutzen, kostenlosen Eintritt gewährt, wäre denkbar.
  • Vergleichbar zur Text- und Theaterwerksatt für besonders begabte Schülerinnen und Schüler wird eine Theatergruppe eingerichtet, in der alle Interessierten mitarbeiten können.
  • Die Gelder, die nach Bewilligung des beantragten Comeniusprojektes zur Verfügung stehen, sollen teilweise auch für die Einrichtung von Sprachkursen (z.B. Türkisch) genutzt werden. Diese könnten in das Ganztagesangebots-Programm aufgenommen werden.
  • Eine Referendarin hat die Lehrbefähigung für das Fach Spanisch. Sie könnte das AG-Angebot unterstützen.
  • Ein Kollege hat als zweites Unterrichtsfach „Werken“, was an Gymnasien nicht mehr unterrichtet wird. Im Rahmen des Nachmittagsangebots könnten seine Fähigkeiten nutzbar gemacht werden.
  • Die Schule hat sich beworben um finanzielle Unterstützung bei der Einrichtung einer AG zum kreativen Schreiben. Eine entsprechende AG wird (notfalls auch ohne die entsprechenden Gelder) im kommenden Schuljahr zur Erprobung eingerichtet.
  • Die Liste der möglichen Angebote kann unproblematisch durch Einbeziehen von Eltern und Schülern mit besonderen Fähigkeiten ausgedehnt werden.

I c) Welche Voraussetzungen können wir nicht aus eigener Kraft erfüllen?

  • Zur Aufrechterhaltung und Ausdehnung des bestehenden AG-Angebots benötigen wir zusätzliche Lehrerstunden bzw. Gelder für Honorarverträge. Hierauf wird in der Gesamtkalkulation noch genauer eingegangen.

II Angebot eines Mittagessens

II a) Welche Voraussetzungen sind bereits vorhanden?

Bis zum Ende des vergangenen Schuljahres gab es nur einen kleinen Verkaufsservice in den morgendlichen Pausen aus dem Hausmeisterraum-Fenster in den Schulhof. Da die Hausmeister den Raum nun eigentlich selber brauchen, weil mit der Vermietung des früheren Hausmeisterhauses an schulfremde Personen eine gravierende Veränderung im Sinne einer Verschlechterung der Bedingungen für die Hausmeister eingetreten ist. Sie brauchten eigentlich ihren Raum zurück. Um wenigstens eine halbwegs brauchbare Lösung zur Wiedereinrichtung eines Kiosks zu ermöglichen, sollte in einem kleinern Klassenraum, der ursprünglich einmal Aufenthaltsraum für Schüler war, ein neuer Kiosk eingebaut werden, in dem auch für die Mittagspause kleinere Essensangebote gemacht werden. Mit Unterstützung der Schulabteilung des Kreises wurde dann in gemeinsamer Beratung eine andere Lösung bevorzugt, die allerdings nur den Charakter einer Übergangslösung haben kann. Sie sieht so aus, dass die Hausmeister zunächst in einen Nebenraum der Schülerbücherei ziehen, der eigentlich für die dringend notwendige Erweiterung der Bücherei eingeplant war. Der eigentliche Hausmeisterraum wird an eine Catering-Firma verpachtet, die dort einen Kiosk- und Cafeteriabetrieb auf eigenes Risiko betreibt. Der Verkauf kann durch das Außenfenster auf den Schulhof und durch ein Innenfenster in den dahinter liegenden neuen Cafeteriaraum erfolgen. Dieser wurde von der SV frisch renoviert, die ebenfalls einen Wettbewerb zur Wanddekoration in der Schule durchgeführt hat. Die Elternschaft kann Mittel in die Ausgestaltung einfließen lassen, die bei einem Tag Cafeteriabetrieb anlässlich des Hessentages erworben wurden. Aus Mitteln des Kreises wurde der Raum mit Bistromöbeln aus Aluminium ausgestattet, die maximal 24 Sitzplätze im Raum und bei schönem Wetter einige wenige weitere Sitz- und Stehplätze im Bereich des Schulhofes bieten.

II b) Welche Voraussetzungen können unkompliziert geschaffen werden?

Das Angebot der Firma soll mittags zunächst nur kleinere Angebote wie Salat, Würstchen, Pizza, Suppe oder Ähnliches beinhalten. Da diese Firma außerdem große Institutionen in Heppenheim mit Mittagessen betreut, wäre es auch bei Bedarf möglich, dass sie auch für relativ kleine Bedarfszahlen bei uns ein Essen anbieten könnte. Der begrenzende Faktor für diese Option ist die noch relativ geringe Zahl der Plätze. Die vom HKM festgelegte Zahl von mindestens fünfzig teilnehmenden Schülerinnen und Schülern könnte in zwei Schichten so gerade eben noch untergebracht werden. Sollten es mehr werden, müsste das Essen in Klassenräumen serviert werden, was sicher nur eine schlechte Lösung ist.

II c) Welche Voraussetzungen können wir nicht aus eigener Kraft erfüllen?

Die Catering-Firma geht wie wir davon aus, dass dieser ermutigende Miniaturstart für eine Cafeteria am SGH maximal drei Jahre dauert, da sich ein so kleiner Betrieb für sie sonst nicht rechnet. Sie sind allerdings trotzdem daran interessiert, in Zusammenarbeit mit uns eine Art Modellversuch zu starten, der Vorbildcharakter für andere Schulen haben könnte. Für unsere Schule sind spätestens dann so viele Schüler und Schülerinnen über Mittag im Pflichtunterricht eingebunden, dass die Lösung nicht mehr ausreicht.

Insgesamt zehn weitere Tische mit jeweils vier Stühlen aus dem gleichen Sortiment wurden übrigens schon im ersten Stockwerk als Aufenthaltsgelegenheit für die Oberstufenschüler angeschafft. Zusammen gäben alle Bistrotische bereits die Möblierung für eine große Cafeteria, sie müsste nur noch gebaut werden, denn die vorhandene Raumsituation gibt keine andere Möglichkeit.

Für den Standort bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Die zunächst favorisierte Lösung sah eine Art überdachten Anbau mit Wintergartencharakter im Innenhof vor, der sich zum Gang vor dem Verwaltungstrakt hin öffnet und bei schönem Wetter auch in den Innenhof. Dabei war die zwangsläufig entstehende Kommunikation sozusagen „im Herzen“ der Schule, die Lehrkräfte, Schülerschaft und Besucher gleichermaßen umfasst, die Zielvorstellung. Die veränderte Situation nach der Verkürzung der Schulzeit, die die Mittagsbeköstigung von wesentlich mehr Personen nach sich ziehen wird, hat einen anderen Standort mit etwas geschlossenerem Raum als Alternative in die Planung gerückt: Ein Querriegel zwischen den beiden nachträglich angebauten Gebäudetrakten böte im Parterre einen großen Bereich, der sowohl Raum für einen Cafeteria- bzw. Mensabetrieb als auch daneben noch für einen Schülerbibliotheksbereich mit -Schülerarbeitsplätzen böte. Diese Lösung hätte den Vorteil, dass der aus Sicherheitsgründen nach unserer Meinung unaufschiebbare Neu- oder Anbau des Chemiesaaltraktes damit verbunden werden und darüber platziert werden könnte. Die Alternativen werden auf dem angefügten Grundrissplan des Gymnasiums verdeutlicht.

Alle diese Planungen und vor allem die zu fällenden Entscheidungen können wir nicht weiter ohne fachkundige Unterstützung und Beratung von Architekten und Schulträger weiter vorantreiben.

III Hausaufgabenbetreuung

III a) Welche Voraussetzungen sind bereits vorhanden?

Eine organisierte Hausaufgabenbetreuung gibt es am Starkenburg-Gymnasium noch nicht. Eine einzelne Kollegin hat zwar in Eigeninitiative für ihre eigene Klasse eine solche Betreuung in den vergangenen Jahren durchgeführt, allerdings sind ihre Erfahrungen im Blick auf die zu schaffenden Strukturen nur begrenzt übertragbar, da diese Kollegin aus persönlichem Idealismus und aus Überzeugung für die Notwendigkeit der Sache ohne Ausgleich für ihre Arbeit gehandelt hat.

Hier gilt es noch, Erfahrungen von anderen Schulen zu erfragen und eigene zu machen.

III b) Welche Voraussetzungen können unkompliziert geschaffen werden?

Ein Einsatz von Lehrkräften für die Hausaufgabenbetreuung erscheint deshalb sinnvoll, weil dadurch eine Rückkopplung in das Kollegium, speziell an die Lehrkräfte, bei deren Hausaufgabenstellung vermehrt Probleme auftauchen, möglich wird. Dies könnte zum Beispiel über einen formlosen Zettel erfolgen, der der Lehrkraft ins Fach gelegt wird, sodass sie in der nächsten Stunde auf die allgemeinen Probleme eingehen kann. Es scheint erstrebenswert, für jeweils maximal zwanzig Kinder eine Bezugsperson zur Verfügung zu haben, die gegebenenfalls weiter helfen kann.

Die Lehrkräfte bräuchten also Unterstützung, die aus Eltern und älteren Schülern und Schülerinnen bestehen könnte, die gegen ein Anerkennungshonorar die Betreuung übernehmen. Parallel dazu könnte bei Bedarf ein individueller Nachhilfeservice zum Schließen von Lücken eingerichtet werde, in dem je nach Schwere der Probleme kurzfristige Unterstützung geboten wird. Dies wäre dann allerdings privat zu begleichen, die Schule versteht sich dabei nur als Vermittlerin, falls der Wunsch an sie heran getragen wird.

Da derzeit am SGH in der ersten Stunde zwei Lehrkräfte Bereitschaft haben, könnte die Vertretungsregelung in der ersten Stunde so verändert werden, dass gegebenenfalls nur eine Lehrkraft gebraucht wird und ein Teil durch Lehrkräfte aus doppelt besetztem Unterricht oder durch Doppelbetreuungen bei offenen Türen abgewickelt wird, um dadurch Kapazitäten zur Hausaufgabenbetreuung frei zu setzen.

III c) Welche Voraussetzungen können wir nicht aus eigener Kraft erfüllen?

Die Finanzierung der Betreuungskräfte muss von außen kommen und/oder von den Eltern getragen werden. Hierauf wird später bei der bilanzierenden Kalkulation eingegangen.

IV Nachweis von altersgemäßen Aufenthalts-, Spiel- und Ruhemöglichkeiten

Die im Folgenden beschriebenen Örtlichkeiten sind auf den angefügten Orts- und Raumplänen verdeutlicht.

IV a) Welche Voraussetzungen sind bereits vorhanden?

Das SGH verfügt über eine ausgesprochen schöne Außenanlage, die vielfältige Spiel- und Lernmöglichkeiten ermöglicht. Das ganze Gelände besteht im westlichen, südlichen und nördlichen Bereich aus einer vielfach auch von Schulfremden genutzten parkähnliche Anlage. Tischtennisplatten, Beachvolleyballfeld, Ballspielflächen, ein Teich, ein Baumlehrpfad mit 32 solitär stehenden Bäumen, weite Wiesen- und Spielflächen stehen neben dem eigentlichen Schul-„Hof“-Bereich vor dem Gebäude, der gepflastert ist, zur unmittelbaren Verfügung. Die Anschaffung von Sportgeräten, die eine bewegungsintensive Pausenbeschäftigung ermöglichen, wurde vor einiger Zeit begonnen und wartet darauf, noch intensiver zum Einsatz zu kommen. In kurzer Fußwegdistanz gibt es ein Freibad und das Erholungsgebiet des Bruchsees sowie das Gelände von „Natur auf der Spur“, das vom Hessentag übrig geblieben ist.

Innerhalb des Hauses gibt es einen Raum im Kellerbereich, der als Ruheraum genutzt werden kann. Im Vormittag dient er derzeit dem Religionsunterricht als Ergänzungsraum für besondere Unterrichtsvorhaben. Er ist mit Laminatboden ausgelegt und könnte bei Bedarf für echte Rückziehbedürfnisse mit Matten bestückt werden, auf denen gegebenenfalls sogar auch ein Mittagsschlaf gehalten werden könnte, was aber in der Regel wohl nicht genutzt wird. Aber zum gemütlichen Ausruhen oder ungestörten Lesen wäre der Raum gut nutzbar. In dem später vorgestellten Raumnutzungsplan wird seine Lage zu den anderen Betreuungsräumen noch genauer erläutert.

IV b) Welche Voraussetzungen können unkompliziert geschaffen werden?

Eine verschließbare Holzhütte könnte die bereits vorhandenen Spielmaterialien für den Außenbereich aufnehmen und somit für die Nachmittagsbetreuung während der Schönwetterzeiten verfügbar machen.

Es gibt nachmittags genügend ungenutzte Klassenräume. Einzelne (die zur Erleichterung der Aufsicht nebeneinander liegen sollten) werden als Aufenthaltsräume ausgewiesen und in ihrer Nutzung definiert als Spiel-, Mal und Bastel- oder Leseräume. Sie werden mit verschließbaren und transportablen Kisten ausgestattet, die entsprechendes Material zur eigenständigen Beschäftigung enthalten. Ein Raum kann zum Beispiel als Spielbereich für Brett- oder Kartenspiele genutzt werden. Ein entsprechender Spielevorrat wird dazu in die entsprechende Metallkiste gegeben, die nachmittags leicht in den Raum getragen werden kann. In einer anderen Kiste (und vielleicht auch in einem Raum) finden sich immer wieder im regelmäßigen Turnus von der Müttergruppe, die die Bücherei betreut, neu zusammengestellte Bücher, die einen Anreiz zum Lesen bieten sollen. Eine dritte Kiste enthält Bastelmaterialien und entsprechende Bücher und Anleitungen. Eine vierte Kiste könnte mehrere Kassettenrecorder und Kopfhörer enthalten mit entsprechenden Hörbüchern. Eine Anleitung zu bewusstem Medienkonsum könnte im Filmsaal durch Präsentation ausgewählter Videofilme oder unter Berücksichtigung der in den Klassenräumen vorhandenen Computer zu sinnvoller Nutzung des Computers als Spielzeug erfolgen.

Ein weiterer Raum, der zur Zeit gar nicht genutzt wird, ist der ehemalige Oberstufenaufenthaltsraum, der vom Schulhof aus begehbar ist. Er kann, wenn die Schülerschaft der Oberstufe weiterhin kein Interesse an diesem Raum zeigt, als „Plauderraum“ oder „Ruheraum“ für ruhigere Interaktionen der Schüler und Schülerinnen umgewidmet werden. Er ist mit ansteigenden Stufen aus Holz ausgestattet, die mit dicken Schaumstoffpolstern ausgestattet werden könnten. Darauf kann man es sich richtig gemütlich machen und lesen, plaudern oder Musik hören.

Die Vielfalt der Räume in einer Schule ermöglichen vielleicht auch dem einen oder anderen Kind, auf seinem Instrument zu üben, ohne auf nachbarschaftliche Enge und das Problem der akustischen Belästigung Rücksicht nehmen zu müssen (denn nicht jedes Kind wächst in einem Einfamilienhaus auf, in dem es sich ungestört entfalten kann…). Nach Ausweitung des Konzepts auch auf die obere Mittelstufe wäre es möglich, dass die Schule Übungsräume für kleine „Bands“ zur Verfügung stellt. Damit können talentierte oder ambitionierte Kinder unterstützt werden, die noch nicht in einer beglückenden, sondern noch in einer eher nervenden Phase der Entwicklung ihres künstlerischen Schaffens stecken und dementsprechend wenig Duldung in den Wohnbereichen erfahren.

IV c) Welche Voraussetzungen können wir nicht aus eigener Kraft erfüllen?

Da nachmittags die Schule nicht ganz so dicht belegt ist wie an den Vormittagen, bieten sich hier für die Anfangszeit viele Möglichkeiten durch Doppelnutzung von Klassenräumen für die Betreuungszeiten. Langfristig erstrebenswert wäre allerdings mindestens ein Raum, der ausschließlich der Betreuung im Nachmittagsprogramm gewidmet wird und für die Betreuer und Betreuerinnen Gestaltungsfreiraum für entsprechende eigene Aktivitäten und die Aufbewahrung von Materialien lässt. Dann muss nicht auf Dauer ein „Gastdasein“ in verschiedenen Klassenräumen gefristet werden. Wenn die Gestaltung des Chemieraumtraktes in der gewünschten Weise erfolgt, wird die Raumkapazität insgesamt erweitert und entsprechende Lösungen können entsprechend angedacht und institutionalisiert werden.

V Nachweis von pädagogischen Betreuungsmöglichkeiten vor und nach dem Unterricht

V a) Welche Voraussetzungen sind bereits vorhanden?

Die Antwort lautet (leider!): KEINE!

Derzeit können die Schüler und Schülerinnen mit Beginn der Frühaufsicht um 7.35 Uhr in ihre Klassenräume, wenn die Aufsicht sie aufschliesst. Die Türen bleiben geöffnet, damit Aufsicht gewährleistet ist. Das klappt seit langem bereits sehr gut, die Schüler stimmen sich auf den Unterricht ein. Besondere Betreuung erwies sich bisher nicht als notwendig. Da die Notwendigkeit einer Betreuung vor dem Unterricht nicht erkennbar ist, reduziert sich die Planung auf die Phase nach dem Unterricht. Hier ist allerdings schon seit langem Handlungsbedarf. Der bestehende Missstand ist ein entscheidender Grund dafür, weshalb die Entscheidung zur Antragstellung in der Schulgemeinde so große Akzeptanz fand.

V b) Welche Voraussetzungen können unkompliziert geschaffen werden?

Für die Kinder, die an dem Ganztagesangebot teilnehmen, muss in der Mittagszeit eine Beaufsichtigung eingerichtet werden, die von der Elternschaft unterstützt wird. Vom Mittagessen aus gehen die Kinder in die Hausaufgabenbetreuungs- oder Aufenthaltsräume, um auf den Beginn der AG-Phasen zu warten.

Wie schon unter dem Abschnitt „Hausaufgabenbetreuung“ beschrieben, muss hier eine Kombination von Eltern- und Lehrerbetreuung einsetzen.

V c) Welche Voraussetzungen können wir nicht aus eigener Kraft erfüllen?

Je nach Zahl der Kinder, die das Angebot wahrnehmen, bis fünf Uhr in der Schule zu bleiben, müssen zusätzliche Betreuungskräfte eingestellt werden. Es wäre sinnvoll, mindestens eine Person zu haben, die ein festes Angebot unterbreitet, das bei offener Tür durchgeführt wird, sodass gleichzeitig die Funktion des Ansprechpartners für die Kinder wahrgenommen werden kann. Die Finanzierung kann nicht von der Schule geleistet werden.

Ein wichtiges Problem, das wir nicht selbst kalkulieren und klären können, ist das des Schulbustransports. Die Frage, wann und wie die Beförderung nachmittags erfolgt, ist allerdings im Rahmen der Schulzeitverkürzung grundlegend für alle Gymnasien zu klären.

G Wie könnte das Raumkonzept gestaltet werden?

Das Raumkonzept muss unter verschiedenen Aspekten durchdacht werden. Zunächst einmal ist es abhängig von der Zahl der Kinder, die das Angebot wahrnehmen und von der Zahl der Tage, die sie in der Schule bleiben und von der Dauer, bis wann sie bleiben. Das alles wird sich erst endgültig bestimmen lassen, wenn die verbindlichen Anmeldungen vorliegen. Und die Bereitschaft zur Anmeldung wird sich sicher vergrößern, wenn erst richtig realisiert wird, was mit der Verkürzung der Schulzeit und den damit verbundenen Nachmittagsunterricht auf die Familien zukommt. Viele unserer Schüler und Schülerinnen sind Fahrschüler, die in der Mittagspause nicht schnell nach Hause gehen können. Dementsprechend wird sich im ersten Jahr der Verkürzung der Bedarf nicht von dem unterscheiden, den wir jetzt schon über Umfragen ermitteln können.

Alle bereits bestehenden AGs werden in den Räumen gehalten, in denen sie jetzt schon stattfinden.

Um mit möglichst wenig Betreuungspersonal auszukommen, sollten alle zur Betreuung genutzten Räume einerseits groß, andrerseits nahe am Außenbereich und möglichst auch zur Cafeteria und zur Bücherei und zum Ruheraum sein. Dabei kommen drei Möglichkeiten in Betracht: Die drei bis vier Klassenräume, die im ersten Stock auf der Ostseite nebeneinander liegen (Lösung A) oder die beiden großen Klassenräume im Parterre im südlichen Anbau (Lösung B) oder die im nördlichen Anbau (Lösung C).

Allen gemeinsam ist, dass sie unmittelbar nebeneinander liegende Räume haben, bei denen man bei Öffnung der Türen unter Umständen mit einer Betreuung auskommt, auch wenn Kinder unterschiedlichen Beschäftigungen in den verschiedenen Räumen nachgehen.

Lösung A hat folgende Vorteile:

Mehrere Räume nebeneinander bieten mehr Rückzugsmöglichkeit und somit mehr Ruhe für die Kinder, um einer selbst gewählten Beschäftigung nachzugehen. Die Hausaufgabenbetreuung könnte in einem dieser Räume oder in unmittelbarer Nähe erfolgen.

Nachteile:

Der vordere Teil des Schulhofes ist zwar gut einsehbar, was der Aufsichtspflicht aber nicht genügt. Der am besten als Werkraum zu nutzende Kunstsaal befindet sich zwar direkt unter diesen Räumen, ist aber durch das Treppenhaus zu weit und deshalb nicht gleichzeitig nutzbar.

H Welche zeitliche Einteilung liegt dem Nachmittagsangebot

zugrunde?

I Wie könnte die Gesamtfinanzierung aussehen?

J Wie könnte der Tagesplan für eine Woche in den einzelnen

Jahrgangsstufen konkret aussehen?