I Verbesserung des Arbeits- und Sozialverhaltens

  1. Allen Schülerinnen und Schülern werden die Kriterien für die Noten im Arbeits- und Sozialverhalten zu Beginn des Schuljahrs von der Klassenleitung ausgehändigt und erläutert.
  2. Die Eltern werden bei wiederholtem oder grobem Fehlverhalten umgehend benachrichtigt.
  3. In allen Mittelstufenklassen wird im ersten Halbjahr eine pädagogische Konferenz abgehalten.
  4. Alle Klassen wählen jährlich Streitschlichter, die mit der ausgebildeten Mediatorengruppe der Schule zusammenarbeiten.
  5. Nicht erledigte Hausaufgaben und vergessene Unterrichtsmaterialien werden als nicht erbrachte Leistung bewertet.

II Ruhe und Konzentration im Schulgebäude

  1. Für die Klassen der Mittelstufe werden gemeinsame Regeln für den Umgang mit Unterrichtsstörungen entwickelt, die am Anfang des Schuljahres vorgestellt und im Klassenraum ausgehängt werden. Alle Kollegen, die in der Mittelstufe unterrichten, verfahren nach diesen Regeln.
  2. Nach dem Klingeln zur Stunde ist der Aufenthalt auf den Gängen nur denen erlaubt, die vor einem verschlossenen Raum auf die Lehrkraft warten müssen. Alle Kollegen achten darauf, dass diese sich ruhig verhalten. Bis zum Klingeln am Ende der Stunde bleiben die Schülerinnen und Schüler in den Klassen.

III Verbesserung der Methodenkompetenz

  1. Alle Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe werden in wichtigen fächerübergreifenden Methoden nach einem festgelegten Plan unterrichtet. Die einzelnen Methoden werden verbindlich Fächern und Jahrgangsstufen zugeordnet.
  2. Die Entwicklung von Methodenkompetenz wird in den Fortbildungsplan des Kollegiums aufgenommen.

IV Themengebundene Elternabende

  1. Für die Eltern der 7. Klassen wird ein klassenübergreifender themengebundener Elternabend (z.B. „Lernen lernen“ oder „Pubertät“) durchgeführt.

V Hausaufgaben

  1. Bis spätestens zu den Herbstferien wird eine Hausaufgabenbetreuung durch Schüler eingerichtet.
  2. Es wird ein Informationsbrett eingerichtet, auf dem Nachhilfeangebote ausgehängt werden können.
  3. Für den Umgang mit nicht erbrachten Hausaufgaben werden einheitliche Regeln für alle aufgestellt (s. Punkt I)

VI Transparenz

  1. Zu Beginn des Schuljahres werden die Leistungserwartungen in jedem Fach vorgestellt.
  2. Der Leistungsstand wird allen Schülern und Schülerinnen jeweils in der ersten Stunde nach den Herbst- bzw. nach den Osterferien mitgeteilt.
  3. Eine Grobplanung der Terminierung der Klassenarbeiten wird den Klassen zu Beginn des Halbjahres mitgeteilt. Eine Vermeidung der Häufungen zum Ende des Schuljahres wird vermieden.

VII Klassenlehrertag

  1. In den Klassen 7 bis 9 wird einmal im Jahr ein Klassenlehrertag durchgeführt, der pädagogische und organisatorische Arbeit beinhaltet.
  2. Allen, die in der Klasse 8 und 9 zum Halbjahr oder zum Mahnungstermin gemahnt wurden, wird eine allgemeine Lernberatung angeboten.
  3. Es wird ein Schülersprechtag eingeführt.
  4. Die Schulleitung richtet eine wöchentliche Lernberatung ein.

VIII Evaluation

  1. Jede Lehrkraft setzt den Fragebogen zur Unterrichtevaluation in mindestens zwei Lerngruppen ein und entwickelt daraus Vereinbarungen mit den Klassen zur Weiterarbeit.

VIII Laptop – Klassen

  1. In den kommenden 8. Klassen werden (frühestens im zweiten Halbjahr, dann aber fortlaufend bis zur Jahrgangsstufe 10) je eine Französisch- und eine Lateinklasse als Laptop-Klasse eingerichtet, falls sich genügend Anmeldungen finden. Ansonsten wird das Angebot anderen Mittelstufenklassen unterbreitet.