Das Mediencurriculum des SGH basiert auf der Grundlage des schulrechtlichen Vorgaben des fachübergreifenden IKG-Curriculums, das eine Vermittlung der Informations- und Kommunikationstechniken in den Fachunterricht integriert vorsieht. Da ungefähr die Hälfte unserer Schüler und Schülerinnen mit eigenen, geleasten Notebooks arbeitet, haben wir für die Umsetzung dieses Anspruchs optimale Bedingungen. Das gilt nicht nur für den Unterricht in diesen Klassen, sondern auch für alle anderen. Denn während in den Notebook-Klassen mit eigenen Geräten gearbeitet wird, sind die beiden Computerräume wesentlich häufiger besetzbar durch andere Lerngruppen. Dennoch muss einschränkend gesagt werden, dass natürlich in den Notebook-Klassen ein ausführlicherer und intensiverer Erwerb der entsprechenden Kompetenzen erreicht wird.
Ausgehend von den IKG-Handreichungen des Ministeriums wurde das Schulcurriculum so gestaltet, dass zunächst einmal die verschiedenen Techniken einzelnen Fächernund Jahrgangsstufen zugeordnet wurden. In der Verantwortung der Fachschaften liegt es, die Zuordnung zu dem jeweiligen Unterrichtsinhalt vorzunehmen. Die anderen Fächer können dann entsprechend darauf aufbauend in ihrem Unterricht vertiefend und unterstützend für die Festigung des Erlernten sorgen. Das Mediencurriculum soll sukzessive weiter ausgebaut werden. Dieser Prozess ist bewusst auf einen längeren Zeitraum ausgelegt, da die Umstellung auf Bildungsstandards und Kerncurricula mitgedacht und berücksichtigt werden soll. An einem pädagogischen Tag im Schuljahr 2009/10 wurde diese zukunftsweisende Ausrichtung begonnen. Die schulinternen Lehrerfortbildungen befassen sich inzwischen schwerpunktmäßig damit, wie die entsprechenden Kompetenzen im jeweiligen Fachunterricht vermittelt werden können. Wir begrüßen sehr, dass den Schulen mehr Zeit als ursprünglich geplant zugesagt wurde, um diese Prozesse auch nachhaltig auf den Weg bringen zu können. Denn gerade in diesem Bereich der Integration neuer Medien müssen unsere Fachschaften noch viel Pionierarbeit leisten. Eine Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Studienseminar wurde von uns bereits initiiert, um diesen Prozess auch für andere Schulen nutzbar zu machen.