Im Schuljahr 2001/02 entstand auf Anweisung des Ministeriums an alle Schulen auch am Starkenburg-Gymnasium das erste Schulprogramm. Es war noch „ungeliebt“ und eher eine Pflichtaufgabe des Kollegiums, weil der Sinn dieser sehr aufwändigen Selbstdarstellung einer Schule nicht ganz eingesehen wurde. Und so findet sich darin eine stilistisch und inhaltlich eher heterogene Reihe von Beschreibungen von dem, was es an der Schule schon gab und dem, was man sich noch erträumte. Das war vereinzelt verknüpft mit Forderungen, die als Voraussetzung für die Erfüllung der Wünsche unabdingbar erschienen. Ab 2002 begann dann eine vorsichtige Annäherung an die Schulprogramm-Arbeit im Sinne eines Programms für die Arbeit an der Schule und die Agenda der einzelnen Vorhaben wurde erstellt. Inzwischen ist das Schulprogramm mehrfach erneuert (Version 2004, Evaluation 2008) und evaluiert und zuletzt nach der Schulinspektion in einzelnen, am Referenzrahmen für Schulqualität ausgerichteten Zielen formuliert, in denen die Zielvereinbarungen mit dem Staatlichen Schulamt Einfluss fanden.
Diese Vorhaben wurden regelmäßig überprüft und evaluiert.
Im März 2011 beginnt die Entwicklung unseres neuen Schulprogramms in Zusammenarbeit von Gremien, Teams und Steuergruppe. Der Zeitpunkt wurde gewählt, weil die Schule sich inzwischen nicht nur im Hinblick auf die unterrichtliche Arbeit, sondern auch in ihren Entwicklungszielen und besonders auch in ihren räumlichen Rahmenbedingungen völlig verändert hat und die alten Zielvereinbarungen bis zu diesem Zeitpunkt erreicht sein sollten.
Eine endgültige Evaluation wird mit Unterstützung einer Unternehmensberaterin erfolgen, die den Prozess ehrenamtlich begleitete.